Pankower Ausbildungspreis 2014 verliehen

Bürgermeister Matthias Köhne übergab den Preis an Catrin Buch, Kerstin Meichsner und Uwe Klatt. (Foto: BW)

Prenzlauer Berg. Die Ausbildungsoffensive Pankow hat drei Betriebe mit dem Ausbildungspreis 2014 ausgezeichnet. Vorgeschlagen wurden diese Unternehmen von Auszubildenden.

Sie konnten sich aber auch selbst nominieren. Die Entscheidung über die Preisträger traf eine unabhängige Jury aus Vertretern der IHK, der Handwerkskammer, des Jobcenters, der Agentur für Arbeit, der Schulen, der Auszubildenden sowie der Wirtschaftsförderung und des Jugendamtes. In der Kategorie bis zu 20 Mitarbeiter wurde der Malerbetrieb von Ragnar Ach aus Prenzlauer Berg mit dem Preis ausgezeichnet. Der Betrieb hat bereits eine lange Firmengeschichte. Seit 1999 wird die Familientradition in vierter Generation von Ragnar Ach fortgesetzt.

Das Unternehmen engagiert sich vor allem in der Denkmalpflege. Damit das Fachwissen auch in künftige Generationen weitergetragen wird, engagiert sich Malermeister Ach gern in der Ausbildung. Zum Ende des vergangenen Ausbildungsjahres konnte wieder ein Azubi erfolgreich seine Lehre bei ihm beenden. Gern würde er jetzt wieder einen Malerlehrling einstellen, aber bislang fand sich noch kein geeigneter Bewerber.

In der Kategorie von 21 bis 49 Mitarbeiter erhielt die kke GmbH den Ausbildungspreis. Deren Spezialgebiet sind Kälte-, Klima- und Energietechnik. Das Unternehmen wurde 1992 in Dresden gegründet. Inzwischen hat es mehrere Niederlassungen, so auch in Weißensee. Dort bildet das Unternehmen seit Jahren erfolgreich aus.

Am 1. September begannen gerade fünf neue Azubis bei der kke in Weißensee, in den Lehrjahren zwei bis vier sind es aktuell insgesamt 17 Lehrlinge. Diese werden in einer dreieinhalbjährigen Lehrzeit unter anderem auch in einer hausinternen Lehrlingswerkstatt ausgebildet. In der Regel werden alle Azubis nach erfolgreicher Ausbildung übernommen. Sie arbeiten dann im Anlagenbau oder im Service.

Der Ausbildungspreis in der Kategorie für Betrieb über 50 Mitarbeiter geht an die "Albert Schweizer Stiftung - Wohnen & Betreuen". Diese wurde 1997 gegründet. Zu ihr gehören mittlerweile 19 Standorte im Nordosten Berlins. Hauptstandort ist das Gelände in der Bahnhofstraße 32 in Blankenburg. Ausgebildet werden in erster Linie Pflegekräfte. Vier Azubis lernten gerade im August aus, acht weitere befinden sich in Ausbildung, und zwei neue begannen Anfang des Monats mit ihrer Lehre.


Bernd Wähner / BW
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