Fotografien von der Front

Berlin: Haus der Demokratie | Prenzlauer Berg. Zu einer Fotoausstellung anlässlich des Endes des Zweiten Weltkriegs lädt das Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Straße 4, dieser Tage ein. Gezeigt werden im Robert-Havemann-Saal und Foyer Fotografien des Frontkameramanns Jewgeni Chaldej. Diese stammen aus der Sammlung Ernst Volland und Heinz Krimmer. Jewgeni Ananjewitsch Chaldej (1917-1997) schuf als Kriegsreporter Bilder, die weltberühmt wurden. Der Rotarmist, der die Fahne auf dem Berliner Reichstag hisst, gehört zu diesen Motiven. Der TASS-Fotograf war von 1941 bis 1945 an der Front. Er dokumentierte den Vormarsch der Sowjetarmee und die Eroberung Berlins, war Bildberichterstatter der Potsdamer Konferenz und der Nürnberger Prozesse. Doch später er geriet in Vergessenheit. Erst kurz vor seinem Tode wurden Chaldej und seine Bilder wiederentdeckt. Inzwischen gilt er weltweit als einer der bedeutendsten Fotografen des 20. Jahrhunderts. Die Ausstellung ist bis zum 21. Mai werktags von 10 bis 17 Uhr zu sehen.


Bernd Wähner / BW
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