Der Gärtnerstützpunkt an der Anton-Saefkow-Straße bleibt erhalten

Die Gärtnerunterkunft am Anton-Saefkow-Park, gleich neben dem Spielplatz, wird nicht aufgegeben und in die Grünanlage integriert. (Foto: Bernd Wähner)
Berlin: Anton-Saefkow-Park |

Prenzlauer Berg. Der Gärtnerstützpunkt des Straßen- und Grünflächenamtes in der Anton-Saefkow-Straße 33 bleibt weiter erhalten.

Das stellt Stadtentwicklungsstadtrat Jens-Holger Kirchner (Bündnis 90/Die Grünen) auf Anfrage des SPD-Verordneten Roland Schröder klar. Noch vor einem Jahr gab es die Idee, den Gärtnerstützpunkt aufzugeben. Dessen Fläche hätte in den Anton-Saefkow-Park integriert werden können, wenn dieser ab dem kommenden Jahr aufgewertet wird. Über diese Idee wurde auch bei einem Kiezrundgang im Oktober vergangenen Jahres gesprochen, als Ideen für die Parkgestaltung gesammelt wurden. Inzwischen ist aber klar, dass diese Einrichtung unverzichtbar ist, um die Pflege von Grünflächen, Kinderspielplätzen und Schulhöfen in Prenzlauer Berg zu sichern.

„In der Anton-Saefkow-Straße 33 befindet sich die Unterkunft eines Flächenreviers“, so Kirchner. In dieser haben die 22 Mitarbeiter des Reviers Umkleidemöglichkeiten und Waschgelegenheiten. „Hier erfolgt auch die Einteilung der Arbeit durch den in der Unterkunft stationierten Revierleiter“, so der Stadtrat weiter. Wer von den Mitarbeitern in der Nähe beschäftigt ist, hat dort auch seinen Pausenraum. Außerdem befinden sich auf dem Gelände auch die erforderlichen Fahrzeuge, Maschinen und Geräte. Und schließlich nutzen Bürger aus dem Ortsteil auch die Möglichkeit, ihre Anliegen in diesem Gebäude an den Revierleiter heranzutragen.

Dieser Standort ist für die Grünunterhaltung in Prenzlauer Berg unverzichtbar, erklärt Kirchner. Schließlich ist er der letzte von einst 13 Gärtnerunterkünften im Ortsteil. „Durch die zuletzt erfolgte Schließung des Standorts Georg-Blank-Straße musste die Unterbringung der in Prenzlauer Berg tätigen Mitarbeiter in einer Unterkunft in Weißensee erfolgen“, berichtet der Stadtrat. „Dadurch entstanden räumliche Probleme. Und die Wegezeiten erhöhten sich. Für eine effektive Arbeit und Bürgernähe sind zentrale Gärtnerunterkünfte im Umfeld der zu pflegenden Grünanlagen Voraussetzung.“ BW
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