2014 sollen die Bauarbeiten in der Pappelallee beginnen

Für Radfahrer soll es auf der Pappelallee künftig einen gesonderten Radfahrstreifen geben. (Foto: BW)

Prenzlauer Berg. Das Bezirksamt plant den Umbau der Pappelallee und Stahlheimer Straße zwischen Schönhauser Allee und Erich-Weinert-Straße. In die Planung sollen möglichst viele Anwohner und Fachleute einbezogen werden.

Auf zwei Bürgerversammlungen diskutierten Vertreter des Tiefbauamtes deshalb bereits mit Anwohnern über ihre Planungsideen. In die Planung mit einbezogen wurden aber auch Design-Studenten der Kunsthochschule Weißensee und künftige Kulturwissenschaftler der Humboldt-Universität. In einem interdisziplinären Experiment arbeiteten sie mit Mitarbeitern des Tiefbauamtes an den Planungen für die Pappelallee zusammen. Die Idee für das Projekt hatten Martin Kasztantowicz und Kerstin Polzin, gefördert wurde es durch die IKEA-Stiftung.Die beiden Projektinitiatoren laden nun zu einem Abschluss-Symposium ein. Es findet am 27. Mai um 18 Uhr beim Pfefferwerk in der Christinenstraße 18-19 statt. Als Referenten sind unter anderem Pankows Stadtentwicklungsstadtrat Jens-Holger Kirchner (Bündnis 90/Die Grünen), die Rektorin der Kunsthochschule Weißensee, Leonie Baumann, sowie Professor Wolfgang Schäffner vom Lehrstuhl Wissens- und Kulturgeschichte der Humboldt-Universität Berlin zu Gast. Im Foyer werden auf Schautafeln die Ergebnisse der studentischen Teilprojekte zur Umgestaltung der Pappelallee vorgestellt. Außerdem besteht die Möglichkeit, mit den Projektteilnehmern ins Gespräch zu kommen. Wer an neuen Formen und Ideen zum Thema Stadtentwicklung interessiert ist, ist zu dieser Veranstaltung willkommen. Um eine formlose Anmeldung an info@stadt-raum-gestaltung.de wird gebeten.

An den Plänen zum Umbau der Pappelallee und Stahlheimer Straße wird indes weitergearbeitet. Geplant ist, dass auf jeder Straßenseite ein 1,50 Meter breiter Radstreifen markiert wird. Für Autos sollen Parkbuchten angelegt werden. Die Straßenbahn und der Autoverkehr werden sich nach Stand der Dinge künftig sechs Meter Fahrbahn teilen müssen. Vorgesehen ist des Weiteren, dass die Straße komplett barrierefrei gestaltet wird. Um notwendige Barrieren zu erkennen, fand bereits vor einigen Wochen eine "Berollung" mit Behinderten statt. Demnächst soll noch mit Schülern umliegender Schulen über die Straßenbaupläne gesprochen werden, damit auch deren Interessen berücksichtigt werden.

Ende August sollen die Planungen im Ausschuss für Stadtentwicklung den Bezirksverordneten vorgestellt werden. Für Oktober ist eine weitere öffentliche Infoveranstaltung mit Bürgern vorgesehen. Baubeginn soll im Frühjahr 2014 sein. Etwa 3,5 Millionen Euro stehen dafür zur Verfügung.

Weitere Informationen gibt es auf http://asurl.de/7hx.

Bernd Wähner / BW
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