Das Geheimnis des Erfolgs: Das Mosaik in der Kulturbrauerei

Prenzlauer Berg. Den drei Helden aus der Kindheit vieler Ostdeutscher widmet das Museum in der Kulturbrauerei seine neue Ausstellung: Dig, Dag und Digedag.

Sie waren die Titelfiguren des DDR-Comics "Mosaik" von Hannes Hegen. Die bunte Zeitschrift prägte in der DDR mehrere Generationen, denen die Abenteuer von Dig, Dag und Digedag bis heute vertraut sind. Ab 1955 entführten die "Digedags" ihre Leser in die ganze Welt. Sie reisten mit Piraten in die Südsee und erlebten die Römerzeit, noch bevor in Frankreich der erste Asterix-Comic gedruckt wurde. Ihr bekanntester Begleiter war wohl Ritter Runkel von Rübenstein, den sie mehrere Jahre auf seiner Schatzsuche begleiteten.

Immerhin 223 Hefte mit den Bildgeschichten der Digedags erschienen bis 1975. Aber dann verschwanden sie plötzlich. Ursache waren offenbar Differenzen zwischen dem Erfinder des Mosaiks, Hannes Hegen, und dem damaligen Herausgeber, dem Buchverlag Junge Welt. Die Digedags wurden durch drei neue Figuren ersetzt: die Abrafaxe.

Was machte die Faszination des Mosaiks aus? Dieser Frage geht die neue Sonderausstellung nach. Zu sehen sind unter anderem Zeichnungen, Entwürfe, Vorlagen und Modelle.

Zu besichtigen ist die Schau in der Kulturbrauerei in der Knaackstraße 97 bis zum 3. August dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr sowie donnerstags bis 20 Uhr. Eintritt ist frei. Weitere Informationen gibt es auf www.hdg.de.

Bernd Wähner / BW
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