Die Brauer-Herren suchen Verstärkung

Sie schlagen sich wacker in der Kreisliga A: die Spieler der ersten Herrenmannschaft und ihr Trainerteam. (Foto: BW)

Prenzlauer Berg. Sie spielen seit Beginn dieser Saison als Aufsteiger in der Kreisliga A und sind sehr motiviert: die Fußballer der ersten Herrenmannschaft des SV Berliner Brauereien.

Trainiert wird die Mannschaft von Michael Kraack. Er übernahm die Mannschaft im Juni 2012, nachdem sie abgestiegen war. Von Anfang an war sein Ziel, sofort wieder aufzusteigen. "Wir standen dann die ganze Saison über auf Aufstiegsplätzen", sagt der Trainer. Zum Ende der Saison hatte es das Team dann tatsächlich geschafft, wieder in die Kreisliga A aufzurücken. Als besonderer Vorteil erwies sich dabei die Heimstärke der Mannschaft. Immerhin 14 Siege und nur ein Unentschieden gelangen auf dem Fußballplatz in der Paul-Heyse-Straße 25 in der vergangenen Saison.

Auch in dieser Saison erweist sich die erste Mannschaft wiederum als besonders stark auf heimischen Rasen. In der Hinrunde gab es an der Paul-Heyse-Straße bisher nur eine Niederlage und ein Unentschieden. Alle anderen Spiele gewannen die Männer um Trainer Kraack. Erst kürzlich gelang dem Team ein 5:3 gegen den SFC Friedrichshain.

"Leider ist es uns bisher aber nicht gelungen, auch auswärts unsere Chancen zu nutzen", schätzt der Coach ein. Zu viele Punkte wurden in der Anfangsphase dieser Saison auswärts einfach verloren. Trotzdem rangiert das Team derzeit im Mittelfeld der Tabelle. "Wir sind aktuell 13 Punkte von einem Abstiegsplatz entfernt. Damit sind wir auf gutem Weg unser Saisonziel zu erreichen: einen einstelligen Tabellenplatz", so der Trainer.

Beim Kampf um den Klassenerhalt kann Kraack auf starke Stürmer bauen. Zu diesen zählt auch Philipp Eckert. Der war in der zurückliegenden Saison mit 40 Treffern wesentlich am Aufstieg der Mannschaft beteiligt. In diesem Jahr versenkte er bereits zwölfmal den Ball im gegnerischen Tor. Zusammen mit Reik Töpfer, der in dieser Saison bereits acht Treffer erzielte, hat die Mannschaft ein starkes Angriffs-Duo.

Ein Kontinuitäts-Handikap ist für die Mannschaft allerdings, dass ein Teil der Spieler studiert beziehungsweise im Schichtdienst arbeitet. So kann Kraack zwar auf einen 20-köpfigen Kader zurückgreifen, aber wenn Studenten oder Schichtarbeiter verhindert sind, wird es doch kritisch. Dann setzt sich der C-Lizenz-Trainer mit eigener Fußballerkarriere auch selbst schon mal als Reserve auf die Bank.

Deshalb sind dem SV Berliner Brauereien unter dem Motto "Brauer braucht Manpower" stets weitere Fußballer willkommen. In diesem Jahr konnte der Coach zwar schon vier neue begrüßen, aber weiterer Zuwachs wird gebraucht. Trainiert wird dienstags und donnerstags ab 19 Uhr. Zum Training gehören Spielanalysen und Taktikgespräche ebenso wie spezielle Freistoß- und Einwurf-Trainingseinheiten. Für Torwarte findet ebenfalls ein separates Training statt.

Weitere Infos gibt es auf www.svberlinerbrauereien.de.

Bernd Wähner / BW
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