Diskussion zur Zukunft eines sich verändernden Kiezes

Prenzlauer Berg. Wohin entwickelt sich der Bezirk und welche Rolle spielt dabei die Stadtteilarbeit? Zu diesem Thema findet am 29. Oktober um 17.30 Uhr eine Podiumsdiskussion im Stadtteilzentrum am Teutoburger Platz statt.

Eröffnet wurde das Nachbarschaftshaus in der Fehrbelliner Straße 92 vor 15 Jahren. Heute ist es ein Zuhause für zahlreiche Projekte, Initiativen, Selbsthilfegruppen, Familienbildungsangebote und engagierte Nachbarn. Immer wieder finden im Haus außerdem Ausstellungen und Veranstaltungen statt. Die Konzentration all dieser Aktivitäten unter einem Dach führte dazu, dass sich viele Menschen aus dem Kiez kennenlernten und miteinander vernetzten. Gerade der Kiez Teutoburger Platz hat sich in den zurückliegenden 15 Jahren stark verändert. Er war bis zum Frühjahr dieses Jahres Sanierungsgebiet. Viele marode Häuser sind modernisiert worden. Das hatte zur Folge, dass die Mieten stiegen. Alteingesessene konnten sich das Wohnen am Teutoburger Platz nicht mehr leisten und zogen weg. Auch viele soziale Projekte aus dem Kiez bekamen die Veränderung zu spüren. Auch sie mussten ihre Räume verlassen, weil sie sich nicht mehr finanzieren konnten.

Unter anderem deshalb möchte das Stadtteilzentrum Teutoburger Platz mit einer Veranstaltung auf die Entwicklung im Kiez hinweisen und einen Ausblick wagen. Deshalb lädt es zu einer Podiumsdiskussion mit anschließendem Publikumsgespräch ein. Auf dem Podium diskutieren Stadtentwicklungsstadtrat Jens-Holger-Kirchner (Bündnis 90/Die Grünen), Birgit Monteiro, Geschäftsführerin beim Verband für soziokulturelle Arbeit, der Stadtsoziologe Andrej Holm und Heiner Funken vom Verein Wutbürgerpark.

Anmeldung, vor allem, wenn eine Kinderbetreuung für die Zeit der Veranstaltung gewünscht ist, unter 443 71 78 oder per E-Mail an nachbarschaftshaus@pfefferwerk.de.

Bernd Wähner / BW
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