Für Instandsetzung der Gehwege in der Paul-Robeson-Straße fehlt das Geld

Prenzlauer Berg. Auf dem beschädigten Gehweg der Paul-Robeson-Straße wird sich in absehbarer Zeit nicht allzu viel verändern. Das teilte Stadtentwicklungsstadtrat Jens-Holger Kirchner (Bündnis 90/Die Grünen) den Bezirksverordneten mit.

Diese hatten im Juni beschlossen, dass das Bezirksamt den Gehweg zwischen Schönfließer und Driesener Straße instand setzen sollte. Dieser Beschluss wurde von Besuchern der Seniorenfreizeitstätte Paul-Robeson-Straße 15 angeregt. Nach Prüfung des Anliegens durch das Tiefbau- und Landschaftsplanungsamt stellte Kirchner klar, dass der Gehweg auf der Paul-Robeson-Straße in einem Zustand ist, in dem viele Gehwege im Bezirk sind. "Dieser Zustand ist Ausdruck der dauerhaften und auch weiterhin anhaltenden Unterfinanzierung im Bereich der bezirklichen Straßenunterhaltung", so der Stadtrat. "Seit Bestehen des fusionierten Tiefbauamtes Pankow können nur die gröbsten Beschädigungen des öffentlichen Straßenlandes im Rahmen der Gefahrenbeseitigung abgearbeitet werden." Die Gehwege auf der Paul-Robeson-Straße seien deshalb von der Malmöer Straße bis zur Schönhauser Allee mit Hinweisschildern "Gehwegschäden" versehen worden. Diese Beschilderung mache deutlich, so Kirchner weiter, dass dem Tiefbauamt der Zustand der Gehwege in der Paul-Robeson-Straße bekannt ist. Trotzdem wurde nach dem BVV-Beschluss noch einmal gesondert der Gehweg vor der Seniorenbegegnungsstätte begutachtet. Dabei wurde festgestellt, dass es dort nicht schlimmer als an anderen Stellen dieser Straße aussieht. Trotzdem hat sich das Tiefbauamt entschlossen, im Interesse der Senioren kleinere Unebenheiten an den Gehwegplatten mit Mitteln aus der sogenannten "Steinsetzunterhaltung" zu beseitigen. Diese Arbeiten sollen demnächst ausgeführt werden, teilte Kirchner den Bezirksverordneten mit.


Bernd Wähner / BW
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