"Platz des 9. November 1989" an der Bösebrücke wird eingeweiht

Der Platz an der Bösebrücke erhält jetzt offiziell einen Namen. (Foto: BW)

Prenzlauer Berg. Für viele ist sie das Symbol des Mauerfalls: die Bösebrücke an der Bornholmer Straße. Jetzt erhält der Platz an der Brücke einen Namen.

An der Bösebrücke öffneten sich am 9. November 1989 die Schlagbäume. Die Bilder von Menschen, die aus Richtung Prenzlauer Berg kommend die Brücke nach Wedding überquerten, gingen um die Welt. In Erinnerung an diesen historischen Moment ließ der Senat vor drei Jahren einen Gedenkplatz an der Brücke anlegen. Er befindet sich nördlich vom Brückenkopf und zieht sich etwa 200 Meter an der erhaltenen Hinterlandmauer des ehemaligen Grenzkontrollpunktes entlang. Von Osten kommend, wurde auf der Fläche an der Mauer ein Kirschbaum-Hain angelegt. Unmittelbar am Brückenkopf stehen großformatigen Informationstafeln. Auf diesen werden nicht nur Fakten vermittelt. Großformatige Fotos spiegeln auch die Emotionen des 9. November 1989 wieder.Dieser Platz wird seit seiner Einweihung am 9. November 2010 zwar von allen "Platz des 9. November 1989" genannt, aber offiziell hat er diesen Namen bisher nie bekommen. Ein Grund: Noch sind die Bauarbeiten am Platz nicht ganz abgeschlossen. Zurzeit wird nämlich an einer barrierefreien Anbindung des Platzes vom Mauerweg aus gearbeitet.

Damit der Platz nun endlich auch offiziell seinen Namen bekommt, beschloss das Bezirksamt, ihn zum Abschluss des Gesamtbauvorhabens "Platzgestaltung und Anbindung an den Mauerweg" offiziell als "Platz des 9. November 1989" zu benennen. Mit diesem Beschluss verbunden ist, dass auf dem Platz demnächst zwei Pfosten mit entsprechenden Straßennamensschildern aufgestellt werden.


Bernd Wähner / BW
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