Prenzlauer Bergs Mehrzweckhallen sind Publikumsmagneten

Vor 15 Jahren eröffnete die Max-Schmeling-Halle am Falkplatz. Heute spielen hier die Füchse und Recycling Volleys. (Foto: Velomax)

Prenzlauer Berg. Vor 15 Jahren begann in der Max-Schmeling-Halle und im Velodrom der Veranstaltungsbetrieb. Dieser Tage haben beide Hallen noch einen weiteren Grund zum Feiern: In den zurückliegenden zwölf Monaten gab es einen neuen Besucherrekord.

Mehr als 1,2 Millionen Menschen besuchten im vergangenen Jahr die beiden Hallen. Damit hat der Betreiber gezeigt, dass sich ihre Hallen als Veranstaltungsorte in Berlin etabliert haben. Über 1900 Veranstaltungen fanden in ihnen mittlerweile statt. Bisher besuchten jährlich etwa eine Million Menschen die Hallen. Ursprünglich wurden Velodrom und Max-Schmeling-Halle vom Land Berlin anlässlich der Bewerbung für die Olympischen Spiele im Jahre 2000 gebaut. Als Berlin den Zuschlag nicht bekam, wurde entschieden, dass beide trotzdem zu Ende gebaut und als Sport- und Veranstaltungshallen genutzt werden. Betreiber ist die Velomax Berlin Hallenbetriebs GmbH.Heute spielen in der Max-Schmeling-Halle regelmäßig zwei Bundesliga-Teams: die Füchse Berlin und die Berlin Recycling Volleys. Das Velodrom hat sich hingegen als Austragungsort für das legendäre Berliner Sechstagerennen einen Namen gemacht. Aber auch auf internationaler Ebene haben sich die beiden Veranstaltungshäuser behaupten können. Dort wurden bereits Welt- und Europameisterschaften in unterschiedlichen Sportarten ausgetragen.

Neben den Sportveranstaltungen finden in beiden Hallen immer wieder auch Konzerte und Shows statt. Über 500 waren es in den zurückliegenden 15 Jahren. Unter den Bands und Musikern waren Stars wie Madonna, Robbie Williams, Bruce Springsteen, die Backstreet Boys, Kylie Minogue, Katy Perry und Bruno Mars. Im kommenden Jahr werden unter anderem Lana del Rey, Mumford & Sons, Paul Kalkbrenner und The BossHoss für gefüllte Hallen sorgen. Dank der funktionalen Wandelbarkeit und ihrer modernen Architektur können sich die beiden Arenen flexibel an die unterschiedlichen Veranstaltungsformate anpassen. Das Alleinstellungsmerkmal des Velodroms ist sein futuristisches Design und das freitragende Stahldach. Bis zu 6000 Zuschauer finden dort Platz. Die Max-Schmeling-Halle überzeugt hingegen durch ihre Kesselatmosphäre und bietet über 10 000 Besuchern Platz. Außerdem wurde ihr das Green-Globe-Zertifikat verliehen, weil dort bei Veranstaltungen der Umweltschutz großgeschrieben wird.

Weitere Informationen gibt es auf www.velomax.de.

Bernd Wähner / BW
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