Schliemann-Schüler dokumentieren in Langzeitprojekt Veränderungen im Kiez

Prenzlauer Berg. "Schülerexpedition im Humannquartier" heißt eine Ausstellung, die Oberschüler in den vergangenen Monaten gestalteten. Zu besichtigen ist sie bis zum 27. April im Museum Pankow in der Prenzlauer Allee 227/228.

Aufgebaut ist sie im ersten Obergeschoss, im Flur vor der Dauerausstellung "Gegenentwürfe". Die Ausstellung gibt einen Einblick in ein ganz besonderes Langzeitprojekt des Heinrich-Schliemann-Gymnasiums. Seit 2010 dokumentieren Schüler Veränderungen in ihrem Kiez in Wort und Bild. Denn im Humannquartier, in dem sich die Schule befindet, wird seit einigen Jahren kräftig saniert und modernisiert. In das Quartier fließen Mittel aus dem Bundesförderprogramm "Städtebaulicher Denkmalschutz". Das Langzeitprojekt soll bis 2015 laufen. Eine Zwischenbilanz stellen die Schüler jetzt schon einmal vor. Sie möchten mit ihrer Dokumentation die Bewohner des Gebietes für das Thema "Städtebaulicher Denkmalschutz" sensibilisieren. Zugleich lernen sie selbst natürlich ihren Kiez aus einem anderen Blickwinkel kennen. In jedem Schuljahr nehmen sich jeweils zwei Klassen der Dokumentation an und setzen das Langzeitprojekt mit einem neuen Projektbaustein fort.

Die Ausstellung im Pankow-Museum ist dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Bernd Wähner / BW
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