Stiftung unterstützt "Fördern durch Spielmittel"

Die Geschäftsführerin der Vinci-Stiftung, Natalie Vogt (rechts), überreicht den Spendenscheck an Koordinatorin Heide Wegat. (Foto: BW)

Prenzlauer Berg. Über eine großzügige Förderung für seine Projekte kann sich der Verein "Fördern durch Spielmittel" freuen. Die Vinci-Stiftung stellt dem Verein 15 000 Euro für drei seiner Projekte zur Verfügung.

Aber nicht nur das: Im kommenden Jahr werden außerdem drei Paten die Projekte begleiten. Dabei handelt es sich um Mitarbeiter der Berliner Niederlassung des französischen Unternehmens. "Wir freuen uns sehr über diese Spende", sagt Vereinsgeschäftsführer Siegfried Zoels. "Ein Teil des Geldes fließt in das Computerlabor." Dieses wurde vom Verein für Kinder und Jugendliche eingerichtet. Denen wird dort Computer- und Medienkompetenz vermittelt. Allerdings werden dringend neue Computer, Regalsysteme und Werkzeuge benötigt. Des Weiteren profitiert die Textil- und Holzwerkstatt des Vereins von der Spende. In ihr können Kinder und Familien kreativ arbeiten. Die Werkstatt soll mit Werkzeugen und Material besser ausgestattet werden. Auch eines der bekanntesten Projekte des Vereins, die Spielzeugausleihe "Ludothek", bekommt etwas von der Spendensumme. "Mithilfe der Förderung kann diese offene Einrichtung ihr System der Spielzeugausleihe optimieren, ihren Spielmittelbestand aktualisieren und ihre Ausstattung für Workshops und Seminare verbessern", so Projektkoordinatorin Heide Wegat.

Ziel des Vereins "Fördern durch Spielmittel" ist es, seinen Sitz an der Immanuelkirchstraße 24 "zu einem lebendigen Familienzentrum mit einem breiten Spektrum an inklusiven und niederschwelligen Angeboten auszubauen", so Vereinssprecherin Beate Punge. "Diesen Ansatz finden wir sehr gut. Deshalb entschlossen wir uns auch, den Verein mit einer Spende zu fördern", sagt Nathalie Vogt, die Geschäftsführerin der Vinci-Stiftung. Die Stiftung gibt es erst zwei Jahren. Ins Leben gerufen wurde sie vom weltweit tätigen Bauunternehmen Vinci, das allein in Deutschland etwa 10 000 Beschäftigte hat.

Das Prinzip der Stiftung ist es, dass nicht nur Geld zur Verfügung gestellt wird. Es muss sich immer auch ein Mitarbeiter als Pate finden, der das zu fördernde Projekt begleitet. Dörte Thurm, eine von drei Paten für die Projekte des Vereins "Fördern durch Spielmittel": "Ich finde die Arbeit, die im Verein für Menschen mit und ohne Behinderung geleistet wird, toll. Ich musste nicht lange überlegen, um mich als Pate zur Verfügung zu stellen." Die Paten werden nicht nur darauf achten, dass das Geld auch sinnvoll eingesetzt wird, sie werden die Projekte auch ein Stück weit mit Rat und Tat begleiten. "So erhalten die Vinci-Mitarbeiter zugleich auch einen Einblick in einen ganz anderen Lebensbereich", sagt Geschäftsführerin Nathalie Vogt.

Weitere Informationen im Internet auf www.spielmittel.de und www.vinci-stiftung.de.

Bernd Wähner / BW
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