Straße vor der Gemeinschaftsschule wird komplett umgebaut

Prenzlauer Berg. Teile der Gudvanger Straße und der Krügerstraße lässt das Tiefbauamt demnächst umbauen. So soll die Straße vor der Wilhelm-von-Humboldt-Gemeinschaftsschule verkehrsberuhigt und der kleine Platz an der Ecke Gudvanger und Krügerstraße erneuert werden.

Angeschoben hat die Bauarbeiten die AG Verkehr der Gemeinschaftsschule. In dieser Schule werden Kinder von der ersten bis zur zehnten Klasse unterrichtet. Bisher wird sie von 500 Schülern besucht. In den nächsten Jahren wird sie auf über 700 Schüler anwachsen. Die AG Verkehr beschäftigte sich in den vergangenen Jahren mit der Frage, wie der Schulweg für die Kinder sicherer gemacht werden kann. Dabei wurden zwei Hauptprobleme deutlich. Vor der Schule fahren Autos immer wieder zu schnell, und viele Kinder kommen mit dem Fahrrad.Für die Fahrräder gab es bisher keine Fahrradständer. So standen sie an Hauswände, was immer wieder zu Konflikten mit Fußgängern führte. Gemeinsam mit dem Bezirksamt wurde nach Lösungen gesucht. Unter anderem wurde Tempo 30 vor der Schule angeordnet. Des Weiteren wurden erste Fahrradständer aufgebaut.

Es zeigte sich aber, dass beides nicht ausreichte. Deshalb entschloss sich das Tiefbauamt, gemeinsam mit den Eltern und Anwohnern eine Umbauplanung für die Straße vor der Schule zu erarbeiten. Dazu wurden öffentliche Planungswerkstätten durchgeführt. Das Resultat daraus sieht nun die komplette Umgestaltung eines etwa 50 Meter langen Abschnitts vor der Schule vor. Die Fahrbahn wird auf eine Spur mit 3,50 Metern eingeengt. Dort gilt dann Tempo 10. Der Gehweg vor der Schule wird entsprechend erweitert, sodass ein kleiner Platz entsteht. Vor der Schule werden Fahrradbügel für circa 260 Räder aufgebaut.

In der Verlängerung der Gudvanger Straße entstehen an der Einmündung zur Krügerstraße außerdem Gehwegvorstreckungen und ein neuer Fußgängerüberweg. Der etwa 1000 Quadratmeter große Platz an der Krügerstraße soll außerdem erneuert werden. Finanziert werden alle Bauarbeiten aus Mitteln des Förderprogramms städtebaulicher Denkmalschutz. Die Arbeiten sollen im August beginnen.

Weitere Informationen gibt es auf http://asurl.de/99c.

Bernd Wähner / BW
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