SV Empor engagiert sich weiterhin für Respect-Gaymes

Prenzlauer Berg. Der Fußballverein SV Empor Berlin setzt auch in diesem Jahr seine Zusammenarbeit mit dem Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg fort. Gemeinsam wird man wieder die im Sommer stattfindenden Respect-Gaymes organisieren. Das teilte der Verein als Reaktion auf das Bekenntnis des früheren Fußballnationalspielers Thomas Hitzlsperger zu seiner Homosexualität mit.

"Nach unserer Auffassung sollte Homosexualität genauso selbstverständlich sein wie Heterosexualität. Dafür treten wir schon seit vielen Jahren ein", sagt Vereinssprecher Wolfram Stahl. "Dass Hitzslpergers Outing überhaupt so viel Aufsehen erregte und eine breite öffentliche Diskussion auslöste, hat uns nur darin bestätigt, in unserem Engagement gegen Homophobie nicht nachzulassen."

Der Prenzlberger Kiezverein Empor Berlin ist seit nunmehr acht Jahren Mitveranstalter der Respect-Gaymes im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark. Außerdem beteiligt er sich an der Aktion "Rote Karte für Homophobie".

Mit seinen fast 2000 Mitgliedern gehört er zu den größten Vereinen Pankows. "Der Einsatz gegen Homophobie, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und jegliche Form der Intoleranz ist ein wesentlicher Bestandteil nicht nur unserer Jugendarbeit in der Fußballabteilung, sondern auch der Arbeit in allen zehn anderen Sportabteilungen unseres Vereins", so Wolfram Stahl. "Nach unserem Selbstverständnis beschränkt sich dieses Engagement nicht allein auf das Geschehen auf und neben dem Platz. Respekt und Fairplay gehören für uns zu den unverzichtbaren Werten, die wir unseren Sportlern, Trainern, Betreuern und Mitarbeitern vermitteln."

Weitere Informationen zum Verein gibt es auf www.empor-berlin.de.

Bernd Wähner / BW
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