Umfangreiche Bauarbeiten in der Heinrich-Roller-Straße beginnen

Prenzlauer Berg. Dieser Tage beginnen auf der Heinrich-Roller-Straße umfangreiche Bauarbeiten. Zuvor müssen aber noch drei Bäume gefällt werden. Diese weisen bereits zahlreiche Schäden auf.

Vorgesehen ist aber, zum Ende der anstehenden Baumaßnahmen auf der Straße als Ersatz zehn neue Bäume zu pflanzen. Voraussichtlich werden es Linden sein. Die anstehenden Bauarbeiten werden in fünf Abschnitten ausgeführt. Zuerst wird die Kreuzung Heinrich-Roller- und Winsstraße umgebaut. Danach soll der Gehweg zwischen Winsstraße und Prenzlauer Allee, und zwar auf der Friedhofsseite umgebaut werden. In diesem Zusammenhang wird eine neue Überquerungshilfe in Höhe des Zugangs zum Leise-Park eingerichtet. Außerdem werden die Parkplätze neu eingerichtet.In einem dritten Abschnitt wird dann der stark genutzte Gehweg auf der nördlichen Straßenseite erneuert. Fortgesetzt werden die Bauarbeiten danach auf dem südlichen Gehweg zwischen Winsstraße und Greifswalder Straße. Zum Abschluss wird die Erneuerung des nördlichen Gehwegs zwischen Wins- und Greifswalder Straße vorgenommen. In diesem Zusammenhang wird vor der Heinrich-Roller-Grundschule auch eine neue Überquerungshilfe gebaut.

Während des dieser Tage beginnenden Umbaus der Kreuzung Winsstraße und Heinrich-Roller-Straße muss die Winsstraße bis etwa Anfang Mai für den Durchgangsverkehr gesperrt werden. Wenn danach die Gehwege erneuert werden, wird es immer wieder zu Behinderungen für Fußgänger kommen. Der Zugang zu den Häusern wird aber stets gewährleistet. Des Weiteren werden im Zuge der Bauarbeiten auch die Parkplätze reduziert, teilt das Bezirksamt mit.

Parallel erneuern die Berliner Wasserbetriebe ihre unterirdischen Leitungen unter den Gehwegen. Vorgesehen ist, dass die Bauarbeiten 2014 komplett beendet sein werden. Die geplanten Baukosten liegen bei 550 000 Euro. Das Geld kommt aus sogenannten Ausgleichsbeträgen, die Eigentümer nach Aufhebung des Sanierungsgebietes Winsstraße zu entrichten haben. Mit diesem Geld werden weitere Infrastrukturmaßnahmen in dem früheren Sanierungsgebiet finanziert.


Bernd Wähner / BW
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