Rosen schon wieder beschädigt

Beim Gärtnern auf dem Arnswalder Platz kommt auch der Plausch mit Nachbarn nicht zu kurz. (Foto: Carsten Meyer)

Prenzlauer Berg. Das Einsetzen neuer Pflanzen macht am Gärtnern am meisten Spaß. So empfanden es jedenfalls die Mitstreiter der GärtnerInitiative vom Arnswalder Platz bei ihrem vergangenen Arbeitseinsatz.

Mit Mitteln des Bezirksamts konnten sie neue Pflanzen besorgen, die sie auf dem Platz in die Erde einsetzten. Unter anderem wurden acht Hundsrosen, 60 Dickmännchen, 60 Geranium und acht Feuerdorne gepflanzt. Außerdem sammelten die ehrenamtlichen Grünpfleger, wie bei jedem der monatlichen Arbeitseinsätze, Müll ein.

Die Hoffnung der Gärtner war, dass die stacheligen Hundsrosen spielende Kinder und Trinker, die sich erleichtern wollen, davon abhalten, die neu gesetzte Bodendecker niederzutreten. Leider hielt diese Hoffnung nicht lange, berichtet Carsten Meyer von der GärtnerInitiative.

Bereits einen Tag später waren Zweige der neuen Rosen an der Bötzowstraße abgeknickt. „An dieser Stelle fehlt ein zusätzlicher Zaun, der eine zumindest psychologische Barriere sein würde“, so Carsten Meyer. „Wir werden beim Bezirksamt beantragen, dass die fehlenden Zäune auf dem Platz ergänzt werden. Außerdem haben wir für die Neugestaltung des noch unsanierten Platzdrittels den Bau eines kostenlosen Pissoires vorgeschlagen.“

Es gibt zwar eine City-Toilette von Wall. Aber deren Nutzung ist kostenpflichtig. Die meisten männlichen Platznutzer sind aber offenbar nicht bereit, diese zu nutzen, so das Resümee der Gärtner vom Arnswalder Platz. Die nächste Aktion der Kiezgärtner auf dem Arnswalder Platz, zu der Helfer stets willkommen sind, findet am 21. Mai ab 13 Uhr statt. BW
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