Das soll eine Studie zum Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark herausfinden

Prenzlauer Berg. Der Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark soll endlich saniert und ausgebaut werden.

Im Vorfeld konkreter Planungen wird zurzeit vom Senat eine Machbarkeitsstudie vorbereitet. Darüber informierte Pankows Stadträtin für Sport, Lioba Zürn-Kasztantowicz (SPD). Mit dieser Studie soll ausgelotet werden, was auf dem Gelände des Sportparks überhaupt möglich ist.

Im Vorfeld fand kürzlich eine so genannte "Ämterbeteiligung" statt, berichtet die Stadträtin weiter. Dabei konnten Wünsche für eine künftige Nutzung geäußert werden. "Aber noch gibt es keine konkreten Planungen für den Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark, so die Stadträtin. "Als Bezirk werden wir aber in den gesamten weiteren Prozess einbezogen."

In den vergangenen Wochen wurde vor allem die Idee, aus dem Gelände einen Inklusionssportpark zu machen ins Gespräch gebracht. Auf die Frage, was sie von dieser Idee halte, sagt Zürn-Kasztantowicz: "Als Stadträtin, die auch für Gesundheit und Soziales zuständig ist, finde ich das eine tolle Idee. Aber entschieden ist noch nichts. Als Bezirk sind wir vor allem froh, dass das Sportangebot hier erweitert werden soll."

"Der Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark ist über viele Jahre stark vernachlässigt worden", erklärte Sport-Staatssekretär Andreas Statzkowski (CDU) auf einem Sportfachgespräch im Bezirk. "In den zurückliegenden Jahren gab es immer nur kleine Baumaßnahmen. Das einzige größere Projekt war der Bau des Funktionsgebäudes, das 2012 eröffnete."

Nach Gesprächen mit ansässigen Vereinen wurden deshalb erste Ideen für den Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark entwickelt. Das Stadion könnte für Fußball, American Football, Leichtathletik- und Behindertensport-Wettkämpfe genutzt werden. Außerdem könnte ein neuer Fußball-Kunstrasenplatz angelegt werden. Das alte Funktionsgebäude soll abgerissen und durch eine neue, kleine Sporthalle ersetzt werden. Vor allem aber muss das bisherige Stadion grundlegend saniert werden.

Wann Baumaßnahmen stattfinden können, hängt davon ab, wann Investitionsmittel bereitstehen. Schätzungen gehen von zirka 35 Millionen Euro aus.


Bernd Wähner / BW
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