Erfolgreich durchgeradelt: 70-Jähriger kam wohlbehalten in Berlin an

Claude Lerognon wurde bei seiner Ankunft auf dem Berliner Platz von Freunden begrüßt. (Foto: Claude Lerognon)

Prenzlauer Berg. Claude Lerognon hat die bisher größte sportliche Herausforderung seines Lebens gemeistert, und das mit mit Bravour.

Kaum zu glauben aber wahr: Der Prenzlberger mit französischen Wurzeln fuhr mit einem Dreirad von Paris über 21 Ertappen nach Berlin. Auf seiner „persönlichen Friedensfahrt“ absolvierte der 70-Jährige jeden Tag mindestens 75 Kilometer im Sattel. Nach 1500 Kilometern Fahrt kam er nun am Brandenburger Tor an.
Dass der Senior zum Dreiradfahrer wurde, ist einer schweren Erkrankung und einer folgenden Operation geschuldet. Danach litt er unter der sogenannten Schaufensterkrankheit. Sein Arzt riet ihm, sich täglich viel zu bewegen. Weil er kein Lauf-Typ ist, legte sich Lerognon ein Fahrrad mit drei Rädern zu. Seit dem ist er mit seinem Gefährt viel in der Stadt unterwegs.

Vor einem Jahr reifte in ihm die Idee, sich einer großen sportlichen Herausforderung zu stellen. Er wollte eine „Friedensfahrt“ von Paris nach Berlin absolvieren. Denn seit Jahren schon setzt er sich vehement für die deutsch-französische Freundschaft ein. Für die Friedensfahrt trainierte er wochenlang. Der Wahlberliner radelte jeden Tag zwischen 75 und 80 Kilometer. Dabei kamen insgesamt 2500 Kilometer im Sattel zusammen. So konditioniert und mit Unterstützung von Sponsoren, machte er sich am 8. Mai auf den Weg vom Eiffelturm zum Brandenburger Tor. Nun, nach erfolgreicher Tour, möchte der 70-Jährige noch einen Schritt weiter gehen: „Ich möchte anlässlich des 25. Jahrestags der deutschen Wiedervereinigung die gesamte ehemalige Grenze zwischen DDR und Bundesrepublik abfahren.“


Mehr zum Dreiradfahrer ist auf www.meine3radfriedensfahrt.de zu erfahren.

BW
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