Ratten auf dem Rückzug: Bekämpfung am Helmholtzplatz zeitigt erste Erfolge

Berlin: Helmholtzplatz |

Prenzlauer Berg. Die konzertierte Aktion zur Bekämpfung von Ratten auf dem Helmholtzplatz Ende vergangenen Jahres war recht erfolgreich.

Dieses Resümee zieht Gesundheitsstadtrat Torsten Kühne (CDU) auf Anfrage. Allerdings müsse man weiter dranbleiben und ganzjährig gegen die Ratten vorgehen. Denn die Nutzer des Platzes hinterlassen ständig Essenreste, was immer wieder Ratten anzieht.

Anlass für die Aktion war das verstärkte Auftreten dieser Schädlinge am Helmholtzplatz. Um eine wirksame Bekämpfung zu erzielen, ließen die Berliner Wasserbetriebe sowie das Straßen- und Grünflächenamt zeitgleich durch eine Fachfirma ober- und unterirdisch Köder auslegen. Zum Schutz der Bevölkerung, insbesondere der Kinder, wurden im Vorfeld der Aktion vom Straßen- und Grünflächenamt die Bereiche entlang der Lettestraße und der Dunckerstraße mit Bauzäunen abgesperrt. Zuvor wurden die dortigen Gehölze so zurückgeschnitten, sodass die Verstecke der Ratten zum Auslegen der Köder zugänglich waren.

Nach Auskunft der Schädlingsbekämpfungsfirma waren nach der Aktion nur noch vereinzelte Rattenlöcher und Nester zu finden. Trotz der aufwendigen Bekämpfung ist eine dauerhaftere Lösung des Rattenproblems jedoch nur möglich, wenn den Tieren keine Nahrung in Form von Speiseresten angeboten wird. Dafür ist die Mitwirkung aller Grünanlagen- und Spielplatznutzer unerlässlich. BW
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