Vandalen zerstören immer wieder Leuchtstelen an der Behmbrücke

Seit Monaten ein trauriger Anblick: Die Leuchtstelen an der Behmbrücke sind zerstört. (Foto: Bernd Wähner)
Berlin: Behmbrücke |

Prenzlauer Berg. Zum wiederholten Male sind die Leuchten an der Behmbrücke zerstört worden. Repariert werden sie nun nicht mehr, teilt der zuständige Pankower Stadtrat mit.

Vom Fuß- und Radweg der Norweger Straße gibt es einen Aufstieg beziehungsweise eine Auffahrt zur Behmbrücke. An deren Geländer befinden sich 19 moderne Leuchtstelen. Diese werden regelmäßig zerstört, sagt Hanno Hall. Er nutzt diesen Weg täglich, wenn er mit dem Rad zur Arbeit fährt. Die aktuellen Schäden entstanden bereits im April. Sie sind bis jetzt noch nicht repariert. Darum nutzte der Pankower die Bürgerfragestunde der Bezirksverordnetenversammlung (BVV), um auf die Situation aufmerksam zu machen.

Stadtentwicklungsstadtrat Jens-Holger Kirchner (Bündnis 90/Die Grünen) erklärt, dass diese hochwertige Beleuchtungsanlage 2007 installiert wurde. Sie befindet sich in öffentlichem Eigentum. Im Auftrage des Senats ist das Unternehmen Vattenfall Europe Netzservice GmbH BerlinLicht für den Betrieb und die Wartung zuständig. Das Unternehmen hatte in den vergangenen Jahren die 19 Leuchtstelen immer wieder repariert. Doch die Reparaturkosten seien inzwischen so hoch, dass man sich entschloss, die Leuchten nicht mehr in Ordnung zu bringen, erklärt der Stadtrat.

„Es gibt Menschen, die hier ganz gezielt und bewusst öffentliches Eigentum immer wieder beschädigen“, resümiert Kirchner. Deshalb habe es keinen Sinn, die bestehenden Leuchten wieder in Ordnung zu bringen. Sie würden sofort erneut Opfer von Vandalismus werden. Man denke deshalb über eine andere Lösung nach. Zum Beispiel könnten die Stelen abgebaut und durch eine robustere Beleuchtung ersetzt werden. Doch noch gibt es keine Entscheidung dazu. BW
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