Vier Kreuzungen im Kiez Humannplatz werden ab 2017 sicherer gemacht

Die Kreuzung Erich-Weinert- und Greifenhagener Straße soll 2017 umgebaut werden. (Foto: Bernd Wähner)

Prenzlauer Berg. Das Bezirksamt wird in den kommenden Jahren vier Kreuzungen entlang der Erich-Weinert-Straße umbauen. Die Vorplanungen dafür sind bereits fertig. Präsentiert wurde das Vorhaben im Verkehrsausschuss der BVV von Stadtentwicklungsstadtrat Jens-Holger Kirchner (Bündnis 90/Die Grünen) und Mitarbeitern des Straßen- und Grünflächenamtes.

Möglich wird der Umbau, weil sich die Straßen im Kiez Humannplatz befinden. Dieser ist Städtebaufördergebiet, für ihn gibt es ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept (Isek). Deshalb können für den Umbau auch Fördermittel eingesetzt werden.

Umgebaut werden die vier Kreuzungen aus mehreren Gründen. Im Kiez nahm die Anzahl der Kinder in den vergangenen Jahren stetig zu. Mit dem Bau von Gehwegvorstreckungen soll für die Kinder der Weg zur Schule sicherer werden.

Der Straßenraum soll außerdem übersichtlicher für alle Verkehrsteilnehmer werden. Und schließlich will man auch den Bau neuer Fahrradabstellanlagen am Straßenrand ermöglichen. Denn wie überall in Prenzlauer Berg sind in diesem Kiez immer mehr Menschen mit dem Rad unterwegs.

Umgebaut werden ab 2017 zunächst die Kreuzung zur Greifenhagener Straße und die zur Scherenbergstraße. Ab 2019 sollen dann die Knoten an der Dunckerstraße und zur Meyerheimstraße folgen. Für jede Kreuzung gibt es separate Planungen. Verändert wird in der Regel die Parkordnung unmittelbar an den Kreuzungen. Pro Kreuzung werden dadurch jeweils ein bis zwei Parkplätze wegfallen.

Noch im Juni sollen die Bauplanungsunterlagen fertig sein. Die werden dann beim Senat eingereicht. Stimmt dieser zu, können die Ausführungsplanungen in Angriff genommen und danach die Bauarbeiten ausgeschrieben werden.

Die Einmündung der Varnhagenstraße in die Erich-Weinert-Straße werde übrigens erst einmal nicht angefasst, so Stadtentwicklungsstadtrat Kirchner. Das wurde nach einem Vor-Ort-Termin mit der zuständigen Senatsverwaltung entschieden. Hier ist die Straße so schmal, dass eine Gehwegvorstreckung nicht möglich ist. Es wird aber überlegt, mit anderen Mitteln auch diese Einmündung sicherer zu machen. BW
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