Rahnsdorfer wollen die Entwicklung im Ortsteil mitgestalten

Regionalkoordinatorin Sylvia Nietzold fasst die Vorschläge zu verschiedenen Arbeitsgebieten zusammen. (Foto: KT)
Berlin: Ulmenhof |

Rahnsdorf. Die Initiative "Aktiv für Rahnsdorf" ging in ihre zweite Runde. Mehr als 30 Einwohner trafen sich kürzlich, um über die Entwicklung im Kiez zu beraten.

Regionalkoordinatorin Sylvia Nietzold verwies auf die Ideen, die von Einwohnern, Bürgerinitiativen oder Vereinen bereits im Januar zusammengekommen waren. Ziel soll es sein, ein Regionalprofil für Rahnsdorf, Hessenwinkel und Neu Venedig zu erarbeiten. Damit soll die Ortsteilkonferenz am 2. Juni vorbereitet werden. Bis dahin sollen die einzelnen Projekte und die Verantwortlichen feststehen.

Während der zweistündigen Konferenz trugen die Rahnsdorfer die Themen zusammen, die ihnen auf den Nägeln brennen. Da ging es um eine bessere Vernetzung von Sport- und Kulturvereinen, um Tourismus und mehr Grün. Die Einwohner stellten auch viele Forderungen, die nur gemeinsam mit dem Bezirk durchzusetzen sind. Beispielsweise wurde vorgeschlagen, an der Fürstenwalder Allee Bäume zu pflanzen, damit der Charakter einer Allee wieder deutlich wird. Bewohner von Neu Venedig und Hessenwinkel wollen mitdiskutieren, wenn von Bezirksamt und Bezirksverordnetenversammlung eine neue Uferkonzeption und eine Konzeption für Bootsanleger erarbeitet werden.

Dazu wurde die Idee aus dem Jahr 2011 aufgegriffen, einen Wasserverbund zu gründen. Das hatte das Bezirksamt damals zugesichert, wenn sich im Ortsteil genügend Interessenten finden. Die Bewohner wollen zwar den Wassertourismus, aber er muss im Einklang mit der Natur stehen.

Wichtiger Punkt war auch das Thema Entwicklung von Sport und Freizeit. Dabei soll ein Aktivspielplatz und vor allem auch das Strandbad Müggelsee mit seinem denkmalgeschützten Haus einbezogen werden. Die Seniorenvertretung des Bezirks regte an, einen Platz für mehrere Generationen zu schaffen.

Die Regionalkoordinatorin fasst die Vorschläge zu verschiedenen Arbeitsgebieten zusammen. Die Rahnsdorfer bekamen gleich ihre Hausaufgaben mit auf den Weg. Bis zur nächsten Konferenz am 14. April um 17 Uhr im Ulmenhof, Grenzbergeweg 38, sollen sie sich überlegen, wer an welchen Schwerpunkten mitarbeiten möchte. Bei der nächsten Runde soll auch darüber beraten werden, welche organisatorische Form sich "Aktiv für Rahnsdorf" geben möchte.

Wer sich einbringen will, kann sich im Regionalbüro, Myliusgarten 20, bei Regionalkoordinatorin Sylvia Nietzold melden, 902 97 22 20.

Klaus Tessmann / KT
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