Eine wahre Geschichte. Sommertag am See all inclusive: Algen, FKK-Aussicht, laute Musik und Wein

Berlin, 24-06-16, 35°C. Für meinen Freund und mich, unseren ersten Sommer in Berlin erlebend, ist klar: Zeit für den ersten See-Besuch in der Hauptstadt!
Nach kurzer Befragung an Onkel Google steht fest: Der Nikolassee soll es sein. Schnell noch Picknickzubehör einpacken, nicht zu vergessen eine Flasche Wein, Sonnencreme und Handtücher und los gehts.
An der Havel angekommen lässt sich beobachten, wie andere se(e)hnsüchtige Seebesucher versuchen, jede noch so kleinste freie Parklücke durch unzähliges aus- und einrangieren passend zu machen. Ein amüsierender Anblick! So ist das eben in Berlin, alle wollen ein bisschen See!
Ist das Auto endlich abgestellt, gilt nur noch eines: schnell ins Wasser, Abkühlung verschaffen! Wasserqualität 1A, Algen, Dreck und sonstiges See-Zubehör schwimmen zwar mit, aber was solls, hauptsache baden!
Mit Aussicht auf so manch eine Nackedei, der bei solchen Temperaturen selbst die Badehose zu viel Stoff ist, lässt sich die Sonne doch am schönsten genießen. Zwar bietet der See weder Trinkwasserqualität noch weißen Sandstrand, aber dafür junge Berliner, die keine Mühe scheuen, lautstarke Technomusik aus bombastischen Boxen erklingen zu lassen. Unterhaltung pur für alle Beteiligten!
Bei diesem all-inclusive Paket bleibt nur noch eines offen: Der Genuss eines viel zu warm gewordenen Weines. So lässt sich der Sommer in Berlin verbringen. Prost und bis zum nächsten Mal, Nikolassee!
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