Mehrheit der Verordneten stimmt gegen SPD-Antrag

Reinickendorf. Öffentliches Grillen wird es auch künftig nicht im Bezirk geben. Ein entsprechender SPD-Antrag wurde am 12. November in der Bezirksverordnetenversammlung von der schwarz-grünen Zählgemeinschaft abgelehnt.

Die SPD wollte das Bezirksamt auffordern, nach geeigneten Flächen für öffentliches Grillen zu suchen und eine entsprechende Nutzung dann zu prüfen. In mehreren Sitzungen hatte Baustadtrat Martin Lambert (CDU) davor gewarnt, damit erhebliche Kosten für den Bezirk zu verursachen.

Bis zum Jahr 2000 war auch ein Reinickendorf an einigen Stellen Grillen erlaubt. Die Folge: Pro Wochenende mit gutem Wetter entstanden dem Bezirk Kosten von bis 16.000 Euro - Müll musste beseitigt, Schäden an Grünflächen behoben werden. Seitdem gilt ein konsequentes Grillverbot. Die hohen Kosten waren auch für Bündnis 90/Die Grünen, die nicht grundsätzlich gegen öffentliches Grillen sind, der Grund, den SPD-Antrag genauso wie die CDU abzulehnen.


Christian Schindler / CS
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