Personal wird aufgestockt

Reinickendorf. Die Situation in den Bürgerämtern wird sich im neuen Jahr 2015 deutlich verbessern. Davon geht der zuständige Stadtrat Uwe Brockhausen (SPD) aus.

In Berlin werden die Bürgerämter deutlich mehr Personal erhalten. Dies haben die für Bürgerdienste zuständigen Bezirksstadträte schon auf ihrer Sitzung bei der Senatsverwaltung für Inneres und Sport am 12. Dezember 2014 beschlossen. Zuvor hatte eine gemeinsame Arbeitsgruppe der Senatsverwaltung für Inneres und Sport, der Stadträte sowie der Amtsleitungen Bürgerdienste unter Leitung der Senatsverwaltung für Finanzen die gegenwärtige Situation der Bürgerämter analysiert und einvernehmlich einen Personalmehrbedarf festgestellt hatte.

Mit der befristeten Sofortmaßnahme soll die gegenwärtige Situation in den Berliner Bürgerämtern und damit der Service für die Bürger deutlich verbessert werden. Um die Zunahme von Kunden und die Anforderung der wachsenden Stadt kompensieren zu können, wird den Bezirken auf zwei Jahre befristet berlinweit ein Gesamtkontingent von 31 neuen Beschäftigungspositionen zur Verfügung gestellt.

In Reinickendorf können auf der Grundlage des beschlossenen Verteilungsschlüssels für die Bezirke künftig insgesamt 3,5 Mitarbeiter mehr in den Bürgerämtern eingesetzt werden. Stadtrat Uwe Brockhausen (SPD) hatte sich gegenüber der Senatsverwaltung für Inneres und Sport und der Senatsverwaltung für Finanzen angesichts der unbefriedigenden Situation in den Reinickendorfer Bürgerämtern dafür eingesetzt, dass die Bürgerämter mehr Ressourcen erhalten, um ihre Dienstleistungen zu erbringen.

Bezirksstadtrat Uwe Brockhausen (SPD) erklärte zur berlinweiten Sofortmaßnahme für die Bürgerämter: "Unsere Bürgerämter sind ein wichtiges Aushängeschild für die Berliner Verwaltung. Lange Warteschlangen und ungenügender Service müssen der Vergangenheit angehören. Wir wollen unseren Kunden einen guten Service bieten. Daher halte ich das erreichte Verhandlungsergebnis und die beschlossene Sofortmaßnahme für absolut richtig. Berlin wächst schnell und braucht mehr Personal für den Bürgerservice."


Christian Schindler / CS
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