Verordnete vermissen AfD-Stadtrat: Politiker verfolgte Debatte als Zuschauer

Reinickendorf. Der von der AfD nominierte Stadtrat für Bürgerdienste und Ordnungsangelegenheiten, Sebastian Maack, wird seinen Dienst erst am 1. Dezember aufnehmen.

Das gab Bürgermeister Frank Balzer (CDU) auf der Bezirksverordnetenversammlung vom 9. November bekannt. Anlass war eine Anfrage des SPD-Fraktionsvorsitzenden Thorsten Koch, der das Bezirksamt um eine Bewertung der Tatsache gebeten hatte, dass ein neuer Stadtrat nicht unverzüglich seine Arbeit aufnehme.

Balzer erklärte, dass es zu akzeptieren sei, dass ein neuer Stadtrat erst zeitlich verzögert mit der Arbeit beginne, wenn noch berufliche oder private Angelegenheiten zu klären seien. Eine Beeinträchtigung der Bezirksamts-Arbeit konnte Balzer nicht erkennen: „Hier greifen Vertretungsregeln.“ In diesem Fall ist Uwe Brockhausen (SPD) der Vertreter. Brockhausen hatte in der vergangenen Legislaturperiode die Verantwortung für die Bürgerdienste.

Für Koch blieb unverständlich, warum Maack im Zuschauerraum der Debatte der Bezirksverordneten folgte, aber anschließend nicht auf die fragenden Politiker zukam. Maack war bei der konstituierenden Sitzung mit einer Stimme Mehrheit ins Amt gewält worden. CS
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