Vorschläge zur Aufwertung der Straße erwünscht

Die Geschäftsleute an der "Resi" wünschen sich bessere Querungsmöglichkeiten für ihre Kunden. (Foto: Christian Schindler)

Reinickendorf. Mit einem Bündel an Maßnahmen will die Reinickendorfer CDU die Residenzstraße aufwerten. Dabei setzt die Partei zunächst auf Ideen von den Akteuren vor Ort.

"Noch bis zum 9. Mai können Unternehmer, Vereine und Projekte sich am Senatswettbewerb ,Mittendrin Berlin! Die Zentren-Initiative 2014 / 2015‘ bewerben", sagt der CDU-Abgeordnete Burkard Dregger, der sein Wahlkreisbüro nur wenige Schritte von der Residenzstraße an der Emmentaler Straße 92 hat. Mit dem Wettbewerb fördert der Senat die Berliner Kiezzentren.

Im ersten Schritt kann die Jury bis zu zehn Vorschläge aus den Kiezen auswählen, die zur weiteren Ausarbeitung ihrer Vorschläge jeweils 4000 Euro erhalten. Aus den dann vorgelegten Projekten werden zum Jahresende drei Gewinner ausgewählt, die zur Umsetzung ihrer Ideen im kommenden Jahr insgesamt 100 000 Euro bereitgestellt bekommen.

Und noch eine weitere Aktion auf Landesebene sieht Dregger als Chance für die Residenzstraße: "Wir bringen im Abgeordnetenhaus ein Gesetz zur Einführung von Immobilien- und Standortgemeinschaften auf den Weg", sagt er. Damit würde die Möglichkeit geschaffen, alle Eigentümer einem zuvor festgelegten Gebiet zu verpflichten, sich in einem begrenzten Zeitraum finanziell an Maßnahmen zur Verbesserung eben dieses Gebietes zu beteiligen. Diese Möglichkeit würde greifen, wenn nicht mehr als ein Drittel der Eigentümer widersprechen würde. Vergleichbare Gesetze gibt es mittlerweile in sieben Bundesländern.

Neben den Initiativen auf Landesebene sieht der Vorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der Reinickendorfer CDU aber auch das Bezirksamt in der Pflicht und verweist auf Erhebungen der Firma Conceptfabrik zu den Anliegen der Geschäftsleute (wir berichteten). Diese werden zurzeit nach ihren Wünschen befragt, um die "Resi" attraktiver für Kunden zu machen.

Am 7. Mai wird ab 17 Uhr im Wirtschaftsausschuss der Bezirksverordneten im Raum 339 des Rathaus-Altbaus, Eichborndamm 215-239, darüber beraten. Schon am 2. April hatten die Mitglieder des Wirtschaftsausschusses einstimmig Vorschläge der Grünen angenommen, die auf diesen Erhebungen basieren, wie etwa weitere zeitlich auf ein bis drei Stunden begrenzte Parkplätze, bessere Querungsmöglichkeiten und eine größere Anzahl an Mülleimern, sowohl entlang der Residenzstraße als auch in den angrenzenden Seitenstraßen.

Informationen zur Zentren-Initiative des Senats gibt es unter www.mittendrin-berlin.de.

Christian Schindler / CS
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