Zu Gast bei Afghanen: Innensenator kam zum Fastenbrechen

Die Gemeinde der Afghanen hört Innensenator Geisel (hinten rechts) zu. (Foto: Christian Schindler)
Berlin: Kulturzentrum der Afghanen in Deutschland |

Reinickendorf. Eine gute Nachricht überbrachte Innensenator Andreas Geisel (SPD) am 22. Juni der Afghanischen Gemeinde in Berlin: Es gibt keine Abschiebungen in das Bürgerkriegsland.



Geisel war vom Kulturzentrum der Afghanen in Berlin zum Fastenbrechen eingeladen worden. Begleitet wurde er vom SPD-Bundestagskandidaten Thorsten Karge und der SPD-Abgeordneten Bettina König. Später stieß noch der CDU-Abgeordnete Burkard Dregger hinzu.

Alle drei Politiker schätzen das Engagement der Afghanischen Gemeinde im interkulturellen Dialog mit den christlichen Gemeinde und anderen Religionsgemeinschaften vor Ort. Außerdem beteiligen sich die Afghanen auch bei der Hilfe für Flüchtlinge. Die Gemeinde ist seit 2010 an der Friedrich-Wilhelm-Straße 79 ansässig.

Geisel betonte in seinem Grußwort die Bereitschaft Deutschlands, Menschen in Not aufzunehmen. Das ergebe sich schon aus der eigenen Geschichte, in der es auch Flucht und Vertreibung gegeben habe. Die Situation in Afghanistan sei derzeit so angespannt, dass Abschiebungen ausgesetzt werden müssen. CS
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