Im Bezirk ist die Brunnensaison eröffnet

Bürgermeister Frank Balzer, Hans-Jürgen Hube von "Freie Scholle" und Stadtrat Martin Lambert (von rechts) eröffnen die Brunnensaison. (Foto: Bezirksamt)

Wittenau. Mit der Inbetriebnahme des Wasserfalls im Steinbergpark hat der Bezirk vor Kurzem die Brunnensaison eröffnet. Bald sprudeln auch die übrigen elf Zierbrunnen.

Im Bezirk plätschert der Wasserfall im Steinbergpark wieder. Damit ist die diesjährige Brunnensaison eröffnet. Der Wasserfall ist ein beliebtes Ausflugsziel in der rund 35 Hektar großen Parkanlage. Durch den Park führt der Packereigraben, der sich in der Mitte der Grünanlage zum Steinbergsee weitet. Von der Spitze des Steinbergs nimmt der Wasserfall seinen Lauf in die Tiefe. Gestaltet wurde er mit über 200 Findlingen und neun Stromschnellen. "Dieser Wasserfall ist eine kleine Attraktion im Steinbergpark. Denn er hat eine bewegte Geschichte", weiß Bürgermeister Frank Balzer (CDU). So sei der Wasserfall 1988 vom Natur- und Grünflächenamt des Bezirks neu gestaltet und so vor dem Verfall bewahrt worden. Zehn Jahre später retteten dann eine Wohnungs- und eine Baugenossenschaft den Wasserfall erneut, indem sie seine Sanierung finanzierten. Die Baugenossenschaft "Freie Scholle" trägt bis heute die Betriebskosten.

Insgesamt zwölf Zierbrunnen gibt es in Reinickendorf. Sie werden in den kommenden Wochen sukzessiv in Betrieb genommen und sprudeln dann bis Anfang Oktober zwischen 10 und 22 Uhr. Im vorigen Jahr eröffnete der Schinkelbrunnen in Alt-Tegel die sechsmonatige Brunnensaison. Für die technische Unterhaltung von zehn der zwölf Brunnen sind die Berliner Wasserbetriebe zuständig. Das Grünflächenamt hat für die Reinickendorfer Brunnen etwa 80 000 Euro im Budget.


Ulrike Kiefert / uk
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