Verordnete beraten über Sponsoring

Reinickendorf. Über Patenschaften und Spenden sollen die Spielplätze im Bezirk besser ausgestattet werden. Vorbild ist das Spandauer Projekt "Raum für Kinderträume".

Was im Nachbarbezirk seit Jahren gut funktioniert, soll nun auch in Reinickendorf realisiert werden. "Wir wollen Sponsoren aus der Wirtschaft und Bevölkerung gewinnen, die im Rahmen von Spielplatzpatenschaften oder einmaligen Spenden die Reinickendorfer Spielplätze erhalten", erklärt der CDU-Fraktionsvorsitzende Stephan Schmidt. Die Sponsoren und Spender könnten dabei positiv auf sich selbst aufmerksam machen. Über dieses Projekt könnten die Spielplätze nicht nur erhalten, sondern auch besser ausgestattet werden. Das Spandauer Vorbild, das Projekt "Raum für Kinderträume", verbindet unternehmerische Vorstellungen der Imagewerbung mit dem öffentlichen Auftrag, ein kindergerechtes Aufwachsen in Städten zu ermöglichen. Daran beteiligt sind im Nachbarbezirk Wohnungsbaugesellschaften, Großunternehmen, Einkaufszentren, aber auch Verbände und Vereine. Sie übernehmen Patenschaften für Spielplätze oder ermöglichen dem Bezirk über Spenden den Kauf neuer Spielgeräte. Das kann sich die CDU auch gut für Reinickendorf vorstellen, zumal der Bezirk viel Wert auf gepflegte Grünanlagen und Spielplätze legt. "Vieles kann aber immer noch verbessert werden. Da sind neue Wege und Innovation gefragt", sagt Stephan Schmidt. Über den Antrag seiner Fraktion beraten die Bezirksverordneten am 17. Oktober.


Ulrike Kiefert / uk
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