Unternehmen kümmern sich um Nachwuchs

Stadtrat Uwe Brockhausen und die Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen, Dilekt Kolat, (vorne links) mit den Preisträgern. (Foto: Christian Schindler)

Reinickendorf. Vier Reinickendorfer Betriebe haben am 17. September einen Ausbildungsbuddy erhalten als Anerkennung für besonderes Bemühen darum, junge Menschen in die Arbeitswelt zu bringen.

Zahlreiche Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung nahmen an der feierlichen Veranstaltung bei der Firma Integra an der Lengeder Straße teil. In der Zusammenarbeit mit der Initiative Ausbildungsplatz-Paten und unter der Schirmherrschaft des Stadtrates für Wirtschaft, Gesundheit und Bürgerdienste, Uwe Brockhausen (SPD), wird einmal im Jahr der Wettbewerb "Reinickendorfer Ausbildungsbuddys" durchgeführt. Ausgezeichnet werden Unternehmen, die sich im besonderen Maße für die Ausbildung ihrer Nachwuchskräfte einsetzten.

Ehrengast war in diesem Jahr die Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen, Dilek Kolat (SPD). In ihrem Grußwort stellte sie die Einzigartigkeit dieser Zusammenarbeit zwischen dem Bezirk, der Initiative Ausbildungsplatz-Paten und den bezirklichen Schulen heraus.

Den Siegerbuddy inklusive dem Wanderbuddy erhielt die Firma MAN Diesel & Turbo SE. MAN bildet seit mehr als einem Jahrhundert am Standort Reinickendorf aus. Derzeit befinden sich 41 Auszubildende im Unternehmen. Unter der Voraussetzung eines erfolgreichen Ausbildungsabschlusses bestehen gute Aussichten auf eine betriebliche Übernahme. Der zweite Platz ging an G-ELIT Präzisionswerkzeug GmbH. Bei G-ELIT erhalten die jungen Menschen eine bedarfsorientierte Ausbildung mit regelmäßigen Ausbildungsworkshops. Den dritten Buddy gewann die Borsig GmbH, die unter anderem ihren Auszubildenden die Möglichkeit eines Auslandsaufenthaltes bietet.

Die Firma stabotec wurde mit dem Sonderbuddy ausgezeichnet. Der Sonderbuddy ehrt Unternehmen, die Menschen mit Behinderung ausbilden und so einen wichtigen Beitrag zur Integration in den Arbeitsmarkt leisten. "Das Thema Fachkräftemangel ist nach wie vor aktuell. Daher freue ich mich ganz besonders über die große Resonanz der Reinickendorfer Unternehmen", sagte Wirtschaftsstadtrat Uwe Brockhausen.


Christian Schindler / CS
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