Füchse trotz "Käpt’n" Nelson chancenlos

Reinickendorf.Nun ist es passiert. Mit dem 1:4 gegen den Berliner SC am vergangenen Samstag haben die Füchse Berlin ihre erste Saisonniederlage in der Berlin-Liga kassiert - und das auf heimischem Geläuf. Das zwischenzeitliche 1:2 von Pekdemir reichte nicht. Für den BSC trafen Asma (2), Wolski und Jahnke. Neu im Kader der Füchse ist Nelson Andino Ponce. Jochen Schwärsky hatte seinen Spaß. "Ja, das ist unser Käpt‘n Nelson, der damals die Schlacht von Trafalgar gewonnen hat", feixte der Ehrenvorsitzende der Füchse-Fußballer. Der alte Nelson bezahlte den Sieg über Napoleon mit seinem Leben. Nelson Andino Ponce kassierte zwar eine Niederlage, aber es ging ihm nach dem Spiel gut. "Fußballerisch bringt er uns sicher weiter", so Füchse-Coach Lindhammer über den jungen Mann aus Honduras, der vor seinem Füchse-Engagement bei einem kleinen Verein auf Mallorca gespielt haben soll. In der Berlin-Liga steht eine weitere Englische Woche auf dem Programm. Am Mittwoch empfangen die Füchse dazu den 1. FC Wilmersdorf am Freiheitsweg (18.15 Uhr). Am Sonntag ist um 14 Uhr Anstoß bei Sparta Lichtenberg an der Fischerstraße.

Die zweite Mannschaft der Füchse, die in Berlins unterster Herrenspielklasse spielt, sorgte am vergangenen Wochenende für ein Kuriosum. Beim Kreuzberger Verein Anadolu-Umutspor liefen nur sieben Spieler auf, um kurz nach dem Anpfiff um Abbruch wegen sportlicher Überlegenheit zu bitten. Dabei stand es noch 0:0. Gewertet wird die Begegnung dennoch 6:0. Damit sorgten die Füchse wahrscheinlich für das kürzeste Fußballspiel aller Zeiten.


Fußball-Woche / kd
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