„Sport im Park“: Neues kostenloses Projekt startet am 1. Juli

Ob jung oder alt: Demnächst muss niemand mehr allein „Sport im Park“ machen und kann dennoch anonym dabei bleiben. (Foto: Michael Nittel)

Reinickendorf. Der TSV Berlin-Wittenau, der VfB Hermsdorf und der VfL Tegel initiieren gemeinsam ein neues Projekt: „Sport im Park“ soll ab dem 1. Juli in diversen Grünanlagen im Bezirk angeboten werden. Das Besondere daran: Dieses Angebot richtet sich an alle Interessierten, Vereinsmitglieder und Nicht-Mitglieder gleichermaßen. Und es kostet für den Teilnehmenden keinen einzigen Cent!

Ab dem 1. Juli soll es in diversen Grünanlagen im Bezirk wochentags ein sportliches Angebot für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren geben, das von lizensierten Trainern durchgeführt wird. Von Montag bis Freitag können sich alle Interessierten für jeweils zwei Stunden am Vormittag und zwei Stunden am Nachmittag für ein sportliches Angebot entscheiden. Die Palette reicht von einem Kletterparcours, Ball- und Mannschaftsspielen, einer Lauflernschule – die Walking und Joggen inklusive Laufanalyse und Trainingsplan beinhaltet – über Crossboccia, Crosstraining, Yoga, Pilates und Rückenschule bis hin zum Spazierwalking, Gedächtnistraining, Sturzprophylaxe und vielem mehr.

Einfach Sport machen unter professioneller Anleitung

„Jeder Interessierte muss einfach nur eine Matte mitbringen und schon geht’s los – ohne Hemmschwellen, ohne Anmeldung, ohne Namensnennung. Einfach hinkommen und mitmachen“, freut sich TSV-Vereinsmanagerin Elke Duda. „Damit greifen wir eigentlich nur das, was ohnehin schon Trend ist, einfach auf: in die Parks zu gehen und Sport zu machen. Nur geschieht dies bei uns unter professioneller Anleitung.“

„Sport im Park“ soll es zunächst an vier Standorten geben. Dies sind der Steinbergpark an der Rosentreterpromenade, der Volkspark Wittenau – auch Göschenpark genannt – an der Oranienburger Straße, das Seggeluchbecken an der Calauer Straße und der Freizeitpark Tegel an der Malche.

Die AOK unterstützt das Projekt

Solche und ähnliche Projekte kennt man schon aus anderen Städten wie Stuttgart, Düsseldorf oder Hamburg. Also fragte man sich beim TSV, warum so viele Großstädte ein solches Angebot für die Bürger bereitstellen und die Hauptstadt nicht?! Daraufhin stellte man das Projekt der Senatsverwaltung vor. Dort fand man die Idee großartig und wird das Projekt nun auch finanzieren. Zudem werden die Angebote von der AOK unterstützt. In Reinickendorf soll „Sport im Park“ quasi als ein Modellprojekt für Berlin starten – andere Bezirke könnten nachziehen.

Das erste gemeinsame Projekt der drei Großvereine war die Fahrrad-Rallye am 14. Mai. Im Gegensatz zu diesem Event, das es schon seit über 40 Jahren zunächst beim VfL Tegel, später beim TSV Berlin-Wittenau gab und gibt, ist „Sport im Park“ das erste gemeinsame Projekt, das wirklich neu ist. „Wir machen gern etwas miteinander und stehen ja auch aufgrund der geografischen Lage nicht in Konkurrenz zueinander. Von solchen Angeboten wie ‚Sport im Park‘ können und werden wir letztlich alle profitieren“, weiß Elke Duda. min
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