Lernen für den Verkehr: Politikerbesuch in Jugendverkehrsschule

Frank Steffel (3.v.l.) und Andreas Höhne (3. v.r.) mit Kindern der Kita St. Nikolaus undanderen Verantwortlichen in der Jugendverkehrsschule Aroser Allee. (Foto: Christian Schindler)
Berlin: Jugendverkehrsschule Reinickendorf |

Reinickendorf. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Frank Steffel besuchte am 29. August die Jugendverkehrsschule Reinickendorf, Aroser Allee 195, – und lernte dabei ein sinnvolles Bildungs- und Freizeitangebot kennen.

Sie ist Berlins älteste Jugendverkehrsschule. In Betrieb genommen 1955, wird die Jugendverkehrsschule Reinickendorf im kommenden Jahr ihr 61-jähriges Bestehen größer feiern. In diesem Jahr gab es zu viele andere Termine.

Nach wie vor sind sie und ihre jüngere Schwester am Senftenberger Ring 25a im Märkischen Viertel gut besucht. Rund 16 000 Kinder kommen pro Jahr in beide Einrichtungen, schätzt Projektleiter Detlef Boehling von der Gesellschaft für Arbeit und Berufsförderung. Er koordiniert unter anderem die 15 Mitarbeiter, die vom Jobcenter vermittelt werden und die sich vor Ort um die Kinder kümmern.

Und damit ist auch schon ein Problem angesprochen. So mancher Mitarbeiter, der gut auf die Kinder eingehen und ihnen richtiges Verhalten im Straßenverkehr beibringen kann, muss nach Ablauf der Maßnahme aufhören. „Eigentlich müsste es dafür reguläre Stellen geben“, sagt der Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der Reinickendorfer CDU, Frank Steffel.

Dabei kann Jugendstadtrat Andreas Höhne (SPD) schon froh sein, wenn er genügend Mittel hat, die beiden Verkehrsschulen baulich in Schuss zu halten. Manches Gerät ist schlicht veraltet: Für einen Teil der Kettcars gibt es keine Ersatzteile mehr. Und für neuere fehlt zum Teil das Geld: „Sie müssen für ein Kettcar zwischen 500 und 600 Euro veranschlagen. Das muss schließlich bestimmte Sicherheitsauflagen erfüllen“, sagt Höhne.

Seine Verwaltung sorgt dafür, dass Kitas und Schulen über die Angebote der Jugendverkehrsschulen Bescheid wissen. Und er verweist auch gerne auf das „freie Fahren“. In den Ferien sowie in der dunklen Jahreszeit von 14 bis 16 Uhr, sonst von 14 bis 18 Uhr, können Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren kostenlos auf die Anlagen. Eltern und Großeltern sind als Zuschauer gerne gesehen. CS
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