Reinickendorf vergibt „Ausbildungsbuddy“ für vorbildliche Unternehmen

Reinickendorf. Die Preise sind nicht dotiert aber höchst begehrt: Nur der Fuchsbezirk vergibt alljährlich den „Ausbildungsbuddy“ an Unternehmen, die sich besonders für einen qualifizierten Nachwuchs engagieren.

Wie attraktiv die Auszeichnung mit den bunten Bären für Reinickendorfer Betriebe ist, zeigt schon diese Geschichte: Mit dem zweiten Preis im vorigen Jahr gab sich die Firma Steinecke’s Heidebrot nicht zufrieden – sondern bewarb sich 2016 gleich nochmal. Erfolgreich. Auch die Tatsache, dass zur feierlichen Verleihung am 29. September neben vielen Gästen aus Politik und Wirtschaft auch der Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses Ralf Wieland in die Bettina-von-Arnim Oberschule kam, dürfte als Zeichen der Wertschätzung gelten.

„Ich finde das Projekt großartig“, sagte Wieland in seinem Grußwort. „Das Geheimnis unseres erfolgreichen Wirtschaftssystems ist nicht zuletzt die duale Ausbildung. Betriebe, die sich besonders engagieren, verdienen eine Anerkennung.“ Die Auszeichnung ist ein Projekt der ehrenamtlichen Ausbildungsplatz-Paten in Reinickendorf.

Zum neunten Mal vergaben sie vier Bären an ausgewählte Unternehmen. Der Familienbetrieb Steinecke’s Heidebrot Backstube GmbH und Co KG. mit dem Gründungsdatum 1945 ist seit den 1980er-Jahren auch in Berlin ansässig. Laudator Frank Schöppach vom Rotary Club lobte die Firma für „Innovation und Umweltschutz“, den ersten Preis bekomme sie aber vor allem für die verdoppelte Zahl ihrer Ausbildungsplätze.

Jährlich zehn Lehrstellen bei 70 Mitarbeitern bietet die Lars Cordes Hairdesign GmbH an, die auf dem zweiten Platz landete. Den dritten Preis sicherte sich die Domicil Seniorenpflegeheim Residenzstraße GmbH – dank vielfältiger Angebote für junge Menschen, in Ausbildung und Arbeit hinein zu schnuppern. Den Sonderpreis „Integrationsbuddy“ vergeben die Ausbildungsplatz-Paten schließlich ganz ohne Ausschreibung: Er ging in diesem Jahr an den eingetragenen Verein Mosaik.

„Alle Preisträger sind Gewinner“, lautete das Fazit von Wirtschaftstadtrat Uwe Brockhausen (SPD). „Wer in die Ausbildung investiert, investiert in die Zukunft.“ bm
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