Zumeist harmlose Verstöße bei Lebensmittelkontrollen im Bezirk

Reinickendorf. Über 1000 Mal rückten die Lebensmittelkontrolleure des Bezirksamtes in diesem Jahr schon aus. Die allermeisten entdeckten Hygieneverstöße waren harmlos.

Die vier Lebensmittelkontrolleure sind fast täglich Ungeziefer, Salmonellen und Schmutz auf der Spur. In Restaurants, Imbissen, Schulküchen oder Supermärkten kontrollieren sie, ob die Hygienevorschriften eingehalten werden.

In diesem Jahr führten sie bis April mehr als 1000 Mal unangekündigte Kontrollen durch und damit fast 40 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Mehrheitlich waren die entdeckten Hygieneverstöße harmlos. So endete etwa die Hälfte der Kontrollen laut Bezirksamt mit Hinweisen oder einer Beanstandung an die Betriebe. Hinweise als mildestes Mittel gab es bei einem Fünftel der Betriebe. Nur ein Viertel der Beanstandungen zog schriftliche Hinweise nach sich. Das stärkste Mittel der Lebensmittelkontrolleure ist die Schließung eines Betriebes wegen grober Verstöße gegen das Lebensmittelgesetz. Es musste in diesem Jahr aber noch nicht angewandt werden.

Der zuständige Stadtrat Martin Lambert (CDU) begrüßte einerseits die positiven Ergebnisse zur Lebensmittelhygiene. Andererseits dürfe sich aber kein Betrieb darauf ausruhen. "Die Lebensmittelhygiene bleibt eine tagtägliche Herausforderung und Aufgabe der Betriebe und wird von uns auch intensiv kontrolliert", so Lambert. Denn für den Bezirk habe die Lebensmittelsicherheit eine hohe Priorität. "Nach unseren Erkenntnissen durch die Kontrollen in Betrieben, Schulen und Kitas können wir aber eindeutig feststellen, dass die Lebensmittelsicherheit in Reinickendorf garantiert ist", versicherte Lambert nach einer neuerlichen Begleitung bei Lebensmittelkontrollen.


Ulrike Kiefert / uk
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