Aus zwei Schulen wird eine: Gemeinschaftsschule Campus Efeuweg geht an den Start

Aus einer Grundschule und einer Sekundarschule ist nun die neue Gemeinschaftsschule Campus Efeuweg geworden. (Foto: Klaus Tessmann)
Berlin: Campus Efeuweg |

Gropiusstadt. Für die Schüler am Efeuweg begann das Schuljahr mit einem großen Fest. Es gab gleich zwei Gründe: Die Walt-Disney-Grundschule und die Liebig-Sekundarschule haben sich nun zu einer Gemeinschaftsschule zusammengeschlossen, und der neue Eingangsbereich wurde eröffnet.

Dieser Eingangsbereich soll wie ein Fenster der Schule nach außen sein. Er soll einladend auf die Anwohner wirken und gleichzeitig Ruhepunkt für die Schüler sein. Die Gestaltung kostete 343.000 Euro; das Geld stammt aus Mitteln der sozialen Stadt. Weitere Umbauten werden folgen. So ist ein Bereich für Eltern geplant, und bald werden sich die Kräne für einen Erweiterungsbau drehen.

Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) erinnerte an die Anfänge. Vor fünf Jahren gab es an beiden Schulen große Probleme. Die Lehrer hatten verlangt, dass die Grundschule durch einen Zaun von der Oberschule getrennt werden solle. Heute ist der Campus Efeuweg „eines der herausragenden Bildungsprojekte im Bezirk Neukölln“, betont Giffey. Der Campus habe Auswirkungen auf die Lebensqualität in der ganzen Gropiusstadt und im Neuköllner Süden.

„Zum ersten Mal seit vielen Jahren steigen die Anmeldezahlen für die Grundschule“, sagt Giffey. Sie fordert weitere Unterstützung für das Schulprojekt vom Senat. „Wir wollen hier Bildung, Sport und Freizeit für die Kinder gestalten.“ Die Voraussetzungen dafür sind gut, denn zum Campus gehören auch Sportplätze, Jugendklub und Kindergarten. „Wenn alle Kräfte gebündelt werden, haben wir die Chance für Bildungserfolg und sozialen Aufstieg“, sagt die Bürgermeisterin.

In der neuen gebundenen Gemeinschaftsschule werden rund 800 Schüler mit einem naturwissenschaftlichen und einem sprachlichen Profil von Klasse 1 bis 10 unterrichtet. Im benachbarten naturwissenschaftlichen Oberstufenzentrum (OSZ) Lise Meitner haben Jugendliche die Möglichkeit, das Abitur zu machen. Für das OSZ wird derzeit ein Neubau errichtet.

Bausenator Andreas Geisel (SPD), der zum Fest gekommen war, sprach sich dafür aus, solche Projekte weiter zu unterstützen. Es gebe auch andere gute Angebote im Wohngebiet, die die Gegend „für Familien als Wohnort attraktiv machen.“ Neben den Schulen befinden sich die evangelische Kindertagesstätte „Dreieinigkeit“, das Jugendzentrum „UFO“, das Kombibad Gropiusstadt und das degewo-Stadion. KT
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