Tag der offenen Tür am 22. Februar in der Lise-Meitner-Schule

Chemie, Physik und Chemie sind die Schwerpunkte des Lise-Meitner-Oberstufenzentrums. (Foto: Unger/Lise-Meitner-OSZ)

Rudow. Auf diese Schule wäre sie auch gerne gegangen, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel bei ihrem Besuch 2009 gesagt. Auf dieses Lob ist das Lise-Meitner-Oberstufenzentrum (OSZ) noch heute stolz. Sein in Deutschland einmaliges Bildungsangebot im naturwissenschaftlichen Bereich können Interessierte am Tag der offenen Tür am 22. Februar kennenlernen.

Von 10 bis 14 Uhr können die Besucher den Unterricht beobachten oder die Laboratorien der Chemie, Physik und Biologie besichtigen. Es besteht hier zudem die Möglichkeit, an Experimenten teilzunehmen. Schülerinnen und Schüler führen die Gäste durchs Haus. Die erfahren aus erster Hand alles Wissenswerte über den Schulalltag. Im Erdgeschoss der Bildungseinrichtung in der Rudower Straße 184 kann man sich an diesem Tag ganz individuell informieren und beraten lassen. Als berufliches Gymnasium, Berufsschule, Berufsfachschule für technische Assistenten, Berufsoberschule und Fachoberschule in einem bietet das Lise-Meitner-Oberstufenzentrum mit den Schwerpunkten Chemie, Physik und Biologie seit bald 40 Jahren die besondere Möglichkeit, die Hochschulreife und einen Berufsabschluss im naturwissenschaftlich-technischen Bereich als doppelte Qualifikation zu erwerben.

Das Angebot richtet sich vor allem an Schüler der zehnten Klasse, die den erweiterten Mittleren Abschluss (MSA) besitzen.

Wer nicht ganz so gute Noten in der Klasse 10 geschafft hat, kann sie in der einjährigen OSZ-Berufsfachschule verbessern und sich gleichzeitig in Theorie und Praxis gezielt auf einen Beruf vorbereiten. Voraussetzung sind MSA oder ein erweiterter Hauptschulabschluss. Abiturienten können in zwei Jahren eine Berufsausbildung absolviern, Fachabiturienten die Allgemeine Hochschulreife erlangen.

Am 28. Januar hat der Senat knapp 53 Millionen Euro für einen Schulneubau frei gegeben. In unmittelbarer Nähe des heutigen Standorts entstehen nach dem Entwurf des Berliner Architekturbüros Numrich, Albrecht und Klumpp ab Herbst rund 190 Labor-, Übungs-, Unterrichts- und Funktionsräume, eine Mensa und ein großzügiger Freizeit- und Aufenthaltsbereich. Der neue Komplex wird sich insbesondere durch Sport- und Freizeitflächen im Freien, Open-Air-Klassenräume und ein Biotop für naturwissenschaftliche Untersuchungen auszeichnen.

Mehr Informationen gibt es unter  .

Karen Noetzel / KEN
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