Volleyballer vom TSV Rudow suchen dringend Sponsoren

Wenn bis April nicht 15.000 Euro aufgetrieben werden, ist für die Volleyball-Damen Schluss. (Foto: Gerold Rebsch/TSV Rudow)

Rudow. Nach sechs Jahren in der Bundesliga droht der Volleyball-Abteilung des TSV Rudow 1888 am Ende der Saison das Aus. Es fehlt das Geld.

"Wenn wir bis spätestens Mitte April keine potenten Sponsoren finden, wird es keine Bundesliga-Volleyball-Saison 2014/2015 in Rudow geben", sagt Olaf Mäuer, zweiter Abteilungsleiter der Volleyballer des TSV Rudow. Dann müsse die Abteilungsleitung die Reißleine ziehen und aus dem Lizenspielbetrieb der Deutschen Volleyball Liga (DVL) aussteigen. Im Etat des Vereins für die kommende Bundesligasaison klafft ein Loch von 15.000 Euro. Hilfe ist bislang nicht in Sicht.

Olaf Mäuer ruft die "große Rudow Familie" und alle Fans auf, sich in den verbleibenden drei Monaten nach Sponsoren umzuhören. "Es muss ja nicht der eine große Sponsor sein", sagt der Vereinsfunktionär. "Es reichen auch ein paar wenige mittlere oder viele kleinere Sponsoren, die die fehlende Summe stemmen.

Verständlich, dass der Verein um den Verbleib in der Bundesliga kämpft. Denn sportlich läuft es zurzeit außerordentlich rund. Vor 103 Zuschauern schlugen die Damen des TSV Rudow in ihrem ersten Heimspiel des Jahres in der Sporthalle Adlershof die Stralsund Wildcats. Die packende Begegnung in der zweiten Volleyball-Bundesliga Nord der Damen endete mit 3:1.

Für den TSV Rudow Berlin spielten: Melanie Höppner, Katharina Kummer, Carina Maaß, Lisa Timm, Jennifer Scharmacher, Ingke Weimert, Nina Böttcher, Melanie Gernert, Doreen Schusdziarra und Alina Gottlebe-Fröhlich.

Wer den Volleyballerinnen des TSV helfen kann, findet Infos im Internet unter www.tsvrudow-volleyball.de.

Karen Noetzel / KEN
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