Gewobag schließt Vertrag mit Immobilienentwickler

Die landeseigene Gewobag hat mit dem Immobilienentwickler Bonava aus Fürstenwalde an der Spree einen Kaufvertrag über 71 Wohnungen und vier Gewerbeeinheiten geschlossen. Das Investitionsvolumen beträgt zwölf Millionen Euro.

Die künftigen Mietwohnungen werden in den Bestand der Wohnungsbaugesellschaft integriert und selbst verwaltet. Sie gehören zu einem Projekt mit insgesamt 250 Wohneinheiten. Darunter sind auch Eigentumswohnungen. Das Bonava-Bauvorhaben auf einem rund 2000 Quadratmeter großen Grundstück ist Teil eines neuen Wohnquartiers an Tempelhofer Weg und Sachsendamm. Die Fertigstellung ist für den Sommer 2020 geplant. Es ist die erste Kooperation zwischen der Gewobag und der Bonava.

„Es ist unser Auftrag, bezahlbaren Wohnraum für Berlin zu schaffen. Dies kann nicht allein durch eigenen Neubau erreicht werden“, erläutert Markus Terboven vom Gewobag-Vorstand. Daher werde die Wohnungsbaugesellschaft in Zukunft verstärkt schlüsselfertige Wohnungen erwerben. Terboven hofft auf weitere gemeinsame Projekte mit den Fürstenwaldern.

Die Gewobag orientiert sich an der Kooperationsvereinbarung „Leistbare Mieten, Wohnungsneubau und soziale Wohnraumversorgung“, die der Senat 2016 mit den städtischen Wohnungsbaugesellschaften geschlossen hat.

Zu den 71 Wohnungen gehören neben Mietergärten für die Erdgeschosswohnungen gemeinschaftliche Außenanlagen sowie ein Spielplatz. Das Gebäude ist mit Aufzügen ausgestattet. Einige Wohnungen sind barrierefrei. 55 sind gefördert. Die Einstiegsmieten liegen hier bei 6,50 Euro kalt je Quadratmeter. Die verbleibenden 16 Wohnungen sind laut der stellvertretenden Gewobag-Pressesprecherin Anne Grubert freifinanziert und werden zu einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von unter zehn Euro kalt angeboten. Für die vier Gewerbeeinheiten gibt es bereits erste Interessenten.
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