Haus aus den 50ern abgerissen

Weg ist es, das Mietshaus mit 24 Wohnungen. Es musste einem Neubau mit 30 Eigentumswohnungen weichen. (Foto: KEN)
Berlin: Barbarossaplatz |

Schöneberg. Das in den 50er-Jahren errichtete Wohnhaus an der Schwäbischen Straße 7a/b ist verschwunden.

Zuletzt hatten sich noch vier von 24 Mietparteien gegen Kündigung und Räumungsklagen gewehrt. Den Mietern waren Umsetzwohnungen angeboten und Abfindungen gezahlt worden. Die Klagen der verbliebenen Parteien durch mehrere Instanzen blieben jedoch ohne Erfolg. Das Bezirksamt konnte nach geltendem Baurecht den Abriss nicht verhindern. Der erlassene Milieuschutz für das Gebiet, in dem sich das Nachkriegswohnhaus befand, kam zu spät.

Der Eigentümer des alten Hauses, die Egena AG, will auf dem frei geräumten Grundstück für zehn Millionen Euro nun 30 neue Eigentumswohnungen mit insgesamt 3100 Quadratmetern Fläche errichten. Egena hat sich zudem bereit erklärt, sich mit einem sechsstelligen Betrag an der Umgestaltung des Barbarossaplatzes zu beteiligen. Er soll nach dem Vorbild des Viktoria-Luise-Platzes verkehrsberuhigt werden. KEN
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