Neuer Name für den Pallas-Park

Berlin: Pallaspark | Schöneberg. Die CDU Tempelhof-Schöneberg möchte den Pallaspark an der Pallasstraße nach Salo Siegfried Translateur benennen, "um ein klares Zeichen zu setzen". Translateur, von den Nazis als "Halbjude" rassisch verfolgt, wurde am 19. März 1943 nach Theresienstadt deportiert, wo er im Jahr darauf 69-jährig zu Tode kam. Der deutsche Komponist, Kapellmeister und Musikverleger wurde bekannt mit seinem 1892 komponierten Walzer "Wiener Praterleben", der in den 20er-Jahren durch das Sechstagerennen im Sportpalast populär wurde. Der Sportpalast stand in unmittelbarer Nachbarschaft des Pallas-Parks, auf dem Areal des heutigen Pallasseums. Den Antrag für die Umbenennung hat die Bezirksverordnetenversammlung im Januar in den Ausschuss für Bildung und Kultur überwiesen. Er tagt am 5. März ab 17 Uhr am Gedenkort SA-Gefängnis Papestraße, Werner-Voß-Damm 54a.


Karen Noetzel / KEN
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