Schnellrestaurant statt Jugendverkehrsschule

Schöneberg. Das Areal der Jugendverkehrsschule (JVS) am Vorarlberger Damm soll bebaut werden. Der Bezirk muss nach einem Ersatzgrundstück suchen.

Der Eigentümer, die Firmengruppe Krieger, will am Schöneberger JVS-Standort ein Schnellrestaurant errichten. Krieger hatte dem Bezirksamt vertraglich zugesichert, den Betrieb der Jugendverkehrsschule auf seinem Grundstück zehn Jahr lang zu dulden.

"Die zehn Jahre sind verstrichen", erklärte Stadtentwicklungsstadträtin Sibyll Klotz (B’90/Die Grünen). Zum Jahresende würde die Jugendverkehrsschule am Vorarlberger Damm dicht gemacht. Noch habe Krieger den Nutzungsvertrag mit der Jugendverkehrsschule nicht gekündigt, sagte Bildungsstadträtin Jutta Kaddatz (CDU). "Er hat nur telefonisch angekündigt, dass die Kündigung kommt, sobald das Bauvorhaben konkret wird."

Die Stadträtin prüft derzeit, ob in Schöneberg geeignete Flächen für die Jugendverkehrsschule vorhanden sind. Bezahlen würde die Verlegung der Investor. Auch das steht in dem Vertrag.

Ein Antrag der CDU in der BVV, entweder den JVS-Standort am Vorarlberger Damm "dauerhaft zu sichern" oder das an die Gartenarbeitsschule angrenzende Grundstück am Matthäifriedhofsweg "als Ersatzgrundstück anzustreben", wurde zur Beratung in den zuständigen Ausschuss überwiesen.


Karen Noetzel / KEN
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