Erfolgreich auf dem Weg zum Job

Für die ausgelernten Auszubildenden steht dem Eintritt ins Berufsleben nichts mehr im Wege. (Foto: ubs e.V. / Carsten Fingberg)

Schöneberg. 2014 übernahm Bürgermeisterin Angelika Schöttler (SPD) die Patenschaft für jungen Menschen, die eine Ausbildung in der Gastronomie begonnen hatten. Jetzt sind die Patenkinder "flügge".

„Ich habe das Versprechen gegeben, bei Problemen während der Ausbildungszeit hilfreich zur Seite zu stehen. Ich hatte die Jugendlichen immer ein wenig im Blick“, sagt die Bürgermeisterin. Aber der Jugendhilfeträger „Umwelt, Bildung und Soziales“ (ubs) kenne das Geschäft gut. Angelika Schöttler musste nicht aktiv werden.

So gab es glückliche Gesichter bei der feierlichen Verabschiedung der ausgelernten Köchinnen, einer Konditorin, der Fachpraktiker im Bereich Küche und Gastgewerbe. Die Konditorin arbeitet bereits auf Sylt, eine Köchin im Berliner Umland und ein weiterer Koch in einer Kantine in Charlottenburg.

Ein Koch beginnt am 1. August im Waldorf Astoria. Eine Köchin kocht demnächst in einer Küche des Jugendhilfeträgers für Kinder. Bei den drei verbleibenden jungen Leuten laufen die Bewerbungen. „Wenn das kein Erfolg ist“, meint Bürgermeisterin Angelika Schöttler.

Bei den jungen Menschen handelt es sich um Frauen und Männer, deren Lebenslauf nicht geradlinig und deshalb der Einstieg in die Berufsausbildung erschwert war. Ubs hat ein ganzheitliches Ausbildungskonzept für die Ausbildung in seinen vier Großküchen, der Palladin Konditorei sowie dem à La Carte-Restaurant Kochschule Palladin entwickelt. Neben der praktischen Ausbildung können die Jugendlichen eine „hausinterne Förderschule“ für ihr Weiterkommen nutzen. Schreib- und kunsttherapeutische Ansätze, Spiel und Bewegung, aber auch Museumsbesuche sind weitere Bestandteile. KEN
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