Mahnmal umstritten

Berlin: Ikea Tempelhof-Schöneberg | Schöneberg. Nach dem Willen der BVV Tempelhof-Schöneberg soll auf einer Grünfläche in der Nähe des Ikea-Haupteingangs am Sachsendamm ein Antikriegsmahnmal samt Informationstafel zum zeitgeschichtlichen Hintergrund errichtet werden. Die Kosten hat der Bezirk zu tragen. Sie dürfen 8000 Euro aber nicht überschreiten. Das schwedische Möbelhaus hält den Standort für nicht geeignet. Zur Begründung hieß es: Beim ständigen Einparken von Fahrzeugen würde es zu Beschädigungen kommen. Bürgermeisterin Angelika Schöttler (SPD) hat einen Kostenvoranschlag eingeholt. Er beläuft sich auf rund 15 400 Euro, übersteigt also die festgelegte Summe bei Weitem. Das Bezirksamt bittet die BVV nun um ein neues Votum unter Berücksichtigung der Bedenken von Ikea und der Kostensteigerung. KEN
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