Für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt

Berlin: Jugendmuseum Schöneberg |

Schöneberg. Der Begriff „Gender“ begegnet einem heutzutage überall. Was aber ist mit dem englischen Wort für das deutsche „Geschlecht“ gemeint? In einem Modellprojekt ist das Jugendmuseum in Kooperation mit sechs Schulen dieser Frage nachgegangen.

Tempelhof-Schönebergs Projekt „All included – Museum und Schule gemeinsam für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt“ wird vom Bundesfamilienministerium im Rahmen des Programms „Demokratie leben“ fünf Jahre lang gefördert.

Am Ende der ersten Etappe steht eine Werkschau, die am 14. April, 19 Uhr, im Jugendmuseum, Hauptstraße 40/42, von Bildungsstadträtin Jutta Kaddatz (CDU) eröffnet wird. Die Ausstellung ist das Ergebnis vielfältiger Recherchen von Schülern der beteiligten Schulen. Sie durchforsteten Archive, führten Gespräche mit Experten, befragten Passanten, und trafen Menschen mit ungewöhnlichen Lebenswegen und Geschlechtsidentitäten. Die Jugendlichen überprüften Rollenbilder, Klischees – und eigene Vorurteile.

Die Ausstellungsbesucher können Trickfilme, Rollenspiele in Fotoserien, Radioreportagen, Videos, Bilderhefte, eine Raumsinstallation zum Thema „Gender Marketing“, selbst entworfene Mode, „Queer Fashion“, Modezeitschriften, Kampagnenschilder und vieles mehr entdecken und erleben. Das Museumspublikum kann an interaktiven Stationen selbst Position beziehen und kreativ werden.

Die Ausstellung dauert bis 31. Juli und ist montags bis donnerstags, sonnabends und sonntags, 14-18 Uhr, sowie freitags, 9-14 Uhr, geöffnet. Der Eintritt ist frei. Gruppen können die Schau nach Voranmeldung unter  902 77 61 63 oder Museum@ba-ts.berlin.de auch vormittags besuchen. KEN

Weitere Informationen und das Begleitprogramm gibt es unter www.all-included.jugendmuseum.de.
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