Mietverhandlungen um Jugendeinrichtungen beendet

Schöneberg. Jugendstadtrat Oliver Schworck (SPD) hat es geschafft. Die Jugendeinrichtungen Potse, PallasT und Drugstore dürfen bleiben – zumindest für die nächsten zwei Jahre.

Eine automatische Verlängerung des neuen Mietvertrags sei nicht möglich, so Schworck. Der Stadtrat bezweifelt zudem, ob der Vermieter überhaupt gewillt ist, den Vertrag zu verlängern. So muss Oliver Schworck mit den Trägervereinen von Potse, PallasT und Drugstore in den nun verbleibenden zwei Jahren auf die Suche nach neuen Räumen gehen.

Für den zeitlichen Aufschub hat Stadtrat Schworck nach harten Verhandlungen Abstriche hingenommen. Den Jugendeinrichtungen stehen rund 214 Quadratmeter Fläche weniger zur Verfügung. Doch alle Mieter könnten damit gut leben, versicherte er. Trotzdem werde es zu gewissen, jedoch eher geringfügigen Angebotseinschränkungen kommen.

Dafür bleibt die monatliche Nettokaltmiete dieselbe wie 2015, nämlich 7,22 Euro je Quadratmeter. Ein weiterer Vorteil: Die Kosten für Instandhaltung und Reparaturen im Kalenderjahr sind bei zehn Prozent der Jahresmiete gedeckelt. Auch ist der Bezirk nicht verpflichtet, Versäumnisse bei Renovierung und Sanierung aus den Vorjahren auszugleichen. Der Vermieter kommt für die Reinigung des Treppenhauses am Eingang in der Potsdamer Straße 180 auf. Reinigungs- und Energiekosten verringern sich wegen der 30 Prozent kleineren Mietfläche um etwa 30 Prozent, hält Stadtrat Schworck fest. KEN
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