Planungsgruppe soll Lösungen erarbeiten

Tempelhof-Schöneberg. Die Verlagerung der Theodor-Heuss-Bibliothek in das Hertie-Kaufhaus ist gescheitert. Die für das Projekt eingesetzte Planungsgruppe der Bezirksverwaltung bleibt aber erhalten.

Tempelhof-Schönebergs Bibliotheken machen jedes Jahr einen Millionen-Verlust. Die Zahl der Ausleihen ist dürftig. Veränderungen sind also dringend erforderlich, um vom letzten Platz unter Berlins Bezirksbibliotheken wegzukommen.

Kulturstadträtin Jutta Kaddatz (CDU) hat deshalb veranlasst, dass die Arbeitsgruppe Bibliotheken fortbesteht. Sie setzt sich zusammen aus der Stadträtin sowie Leitern verschiedener Fachabteilungen der Bezirksverwaltung.

Die Planungsgruppe soll konkrete Lösungen für die drängendsten Probleme finden: Die Bezirkszentralbibliothek im Tempelhofer Eva-Maria-Buch-Haus und die Theodor-Heuss-Bibliothek an der Schöneberger Hauptstraße brauchen mehr Platz und müssen ohnehin saniert werden. Ein neuer Bücherbus wird benötigt. Der Medienetat reicht nicht aus. Den Büchereien in Friedenau und in Schöneberg-Nord stehen Veränderungen bevor. "Die Situation erfordert rasche und durchgreifende Entscheidungen", sagt Kaddatz. Was Umbauten angehe, "möglichst bereits zum Kalenderjahr 2015".


Karen Noetzel / KEN
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