Stiftung Naturschutz Berlin würdigt „Fräulein Brehm“

Sie vermittelt den Naturschutzgedanken auf ihre Weise: Barbara Geiger. (Foto: Fräulein Brehms Tierleben)
Berlin: Alte Lokhalle Natur-Park Schöneberger Südgelände |

Schöneberg. An jedem Wochenende setzt sich Barbara Geiger für bedrohte heimische Wildtierarten ein – auf ihre ganz besondere Art. Jetzt ist die Schauspielerin und Theaterregisseurin alias „Fräulein Brehm“ mit dem Berliner Naturschutzpreis ausgezeichnet worden.

In der Lokhalle im Natur-Park Schöneberger Südgelände sind Wolf, Rauchschwalbe und Regenwurm die Helden (http://brehms-tierleben.com/). In den Theaterstücken von „Fräulein Brehms Tierleben“ stellt Barbara Geiger sie dem Publikum lehrreich und kurzweilig vor. Die Kunst ist Bindeglied zwischen Wissenschaft und Naturschutz. Denn für ihre Stücke hat Barbara Geiger eingehende Recherchen betrieben. Sie geben den aktuellen Stand der Forschung wieder.

Die Schauspielerin, die sich über ein Preisgeld in Höhe von 1000 Euro freuen kann, gehe neue Wege in der Umweltbildung, heißt es bei der Stiftung Naturschutz Berlin, die den Preis in diesem Jahr zum 29. Mal ausgelobt hat. „Barbara Geiger versteht es, die Menschen für ihre Protagonisten und den Naturschutz zu begeistern.“

Der zweite Preisträger 2016 ist die Klinik für seelische Gesundheit im Kindes- und Jugendalter des St. Joseph Krankenhauses in Tempelhof. Die Auszeichnungen wurden am 5. September in der Lokhalle im Natur-Park überreicht.

Mit dem Preis würdigt die Stiftung Naturschutz Berlin außerordentliche Leistungen für den Natur- und Umweltschutz in Berlin. Firmen und Einrichtungen, die eigentlich einen Tätigkeitsschwerpunkt außerhalb des Natur- und Umweltschutzes haben, werden in der Kategorie „Institutionen/Unternehmen“ ausgezeichnet. Der Ehrenpreis ist für Einzelpersonen oder Gruppen bestimmt, die sich in herausragendem Maße für den Schutz von Flora und Fauna eingesetzt haben. KEN
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