Stolpersteine für die Passauer Straße: Seniorenresidenz organisiert Verlegung

Berlin: Tertianum-Seniorenresidenz |

Schöneberg. Die Tertianum-Seniorenresidenz in der Passauer Straße will demnächst vor ihrem Eingang Stolpersteine verlegen und sammelt für ihr Vorhaben Spenden.

Zuletzt gab es am 11. Juli ein Benefizkonzert im Kulturforum der Tertianum Residenz. Unter dem Titel „Gesang der Geister über den Wassern“ sang der Kammerchor Niederschönhausen Lieder über das Wasser von Johannes Brahms, Max Reger und Manfred Schlenker. Dazu las die Schauspielerin Ulrike Luderer Texte zum Thema von Goethe bis Brecht.

Gegründet haben die Stolpersteininitiative der Seniorenresidenz zwei Bewohner, die Historikerin Helga Grebing und der Rechtsanwalt Carl-Ferdinand Fulst, sowie die Direktorin des Hauses, Franziska Rahmel. Sie sammeln bereits engagiert Geld. Bevor der Künstler Gunter Demnig, Erfinder der kleinen Bodendenkmäler mit Messingplatte, die Stolpersteine verlegen kann, ist zunächst zu klären, welche jüdischen Bürger im Haus in der Passauer Straße 5-7 zuletzt gewohnt haben. Mit dieser Recherche wurde das Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin beauftragt.

Wer die Initiative der Tertianum-Seniorenresidenz unterstützen möchte, kann sich an Direktorin Franziska Rahmel unter  21 99 22 99 oder f.rahmel@berlin.tertianum.dewenden; www.tertianum-berlin.de KEN
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